Swisscoms ambitiöse IT-Services-Pläne

Die Swisscom will Marktführer im Schweizer Outsourcing-Geschäft werden.
2. Dezember 2004

     

Nach rund drei Jahren Swisscom IT Services, die gemäss Jens Alder, Swisscom-CEO und Verwaltungsratspräsident von Swisscom IT Services (SCIS), "nicht immer einfach waren", informierte der Outsourcer heute an einer Medienkonferenz über den aktuellen Stand und die Pläne für die Zukunft. Und die sind ambitiös: Man strebe die Marktführerschaft im IT-Outsourcing-Geschäft an, hiess es. Die strategische Bedeutung von SCIS sei gegenüber 2001 unverändert, wenn nicht noch höher einzustufen, so Alder. Und weiter: "IT und Telekom wachsen vermehrt zusammen, deshalb ist es nur logisch, dass die Swisscom hier tätig ist."
Währenddem für die nächsten Jahre von einem Marktwachstum von 8 Prozent ausgegangen wird, strebt SCIS ein jährliches Wachstum von 20 bis 30 Prozent an, informierte SCIS-CEO Urs Stahlberger (Bild) seinerseits. Er stellte auch klar, dass trotz anderslautender Spekulationen am Outsourcing-Geschäft verdient werde. Da Swisscom IT Services sich in diesem Jahr einige bedeutende Deals unter den Nagel gerissen hatte, waren Gerüchte aufgekommen, dass SCIS Preisdumping betreibe und Verluste für Aufträge in Kauf nehme.
Weiter wurde das Ziel geäussert, dass der Umsatzanteil im Markt mit neuen Kunden auf einen Drittel gesteigert werden soll. Derzeit macht SCSI über 90 Prozent des Umsatzes mit den Aktionärskunden Swisscom (71 %) und den AGI-Banken (21%). Mit Drittkunden generierte SCIS im vergangenen Jahr 49 Millionen des gesamten 755-Millionen-Franken-Umsatzes. Für 2007 werden bereits 250 Millionen – also fünf Mal mehr – allein mit Drittkunden angestrebt. (mw)


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