Schweizer IT-Budgets bleiben konstant

Schweizer IT-Budgets bleiben konstant

21. August 2003 - Laut einer KPMG-Studie werden die Schweizer IT-Budgets bei knapp der Hälfte der Firmen erhöht.
Die IT-Budgets in Schweizer Unternehmen bleiben 2003 konstant oder werden gar leicht erhöht. Das ist das Ergebnis der jüngsten Studie von KPMG "IT-Management 2003 - IT-Investitionen und IT-Leistungen in der Schweiz". Laut Studie haben weniger als die Hälfte der in der Studie befragten Schweizer Unternehmen ihre IT-Kosten im letzten Jahr reduziert. Effektiv haben 2002 48 Prozent der Firmen bei den IT-Kosten zwischen zwei und 30 Prozent gespart und die Kosten im Schnitt um 13 Prozent gekürzt.
Nach Branchen aufgeteilt, hat es die IT-Abteilungen in der Telekom/Informatik-Branche am stärksten erwischt: 92 Prozent aller befragten Unternehmen haben in diesem Sektor im letzten Jahr die Kosten gekürzt. Auf Platz zwei folgen mit 87 Prozent aller Betriebe die Finanzdienstleister und an dritter Stelle die Branche Chemie/Pharma/Gesundheit. Investiert wurde vornehmlich da, wo die Informatik dem Kerngeschäft nützt, sprich bei Produktion und Lieferung, Produktentwicklung, Marketing und Einkauf. Das Verhältnis der Investitionen in die IT-Infrastruktur gegenüber denen in die Geschäftsprozesse liegt in diesem Jahr bei 55 zu 45. Im letzten Jahr betrug es noch 70 zu 30
Im laufenden Jahr müssen 42 Prozent der 100 befragten IT-Verantwortlichen mit gekürzten IT-Budgets wirtschaften. 11 Prozent steht dasselbe IT-Budget wie im Vorjahr zur Verfügung. 47 Prozent der Befragten haben das Budget sogar um durchschnittlich 8 Prozent aufgestockt. (mw)

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