Über einen schwachen Punkt in Microsofts Hotmail, den der Sicherheits-Experte Philp Stoev entdeckt hat, kann der Freemail-Dienst für sogenannte E-Mail-Bomben missbraucht werden. Hotmail kann dabei als Multiplikator der E-Mail-Grösse dienen. Mails können mindestens um den Faktor 1000 aufgeblasen werden. Dies geschieht aber erst, nachdem das E-Mail auf den Rechner geladen wurde. Damit ist ein Hacker in der Lage, sein Opfer mit Mails zu überfluten, weil er nur eine geringe Bandbreite benötigt, um riesige Datenmengen zu senden.
Microsoft hat das Problem zur Kenntnis genommen, sagt aber, dass man es nicht vor morgen beheben kann.
(mw)