UMTS-Auktion: Da waren's nur noch fünf

Bevor die Auktion überhaupt gestartet ist, schrumpft das Teilnehmerfeld beträchtlich.
10. November 2000

     

Das Feld der UMTS-Lizenzbewerber lichtet sich. Nach Teledotcom am 10. Oktober steigen nun auch Cablecom, die Deutsche Telecom, Hutchinson und Telenor aus. Damit verbleiben lediglich fünf Bewerber im Rennen: Die vier Schweizer Gesellschaften Swisscom, Diax, Orange und Sunrise sowie die spanische Telefonica. Es muss nun mit der Möglichkeit gerechnet werden, dass sich zwei Telecoms zusammenschliessen oder eine weitere aussteigt. Damit würden die vier Lizenzen zum Mindestgebot von 50 Millionen verkauft werden. Die Versteigerung werde aber ohnehin durchgeführt, liess Marc Furrer, Direktor des Bundesamtes für Kommunikation verlauten.
Cablecom gibt als Gründe für den Ausstieg die sorgfältige Abwägung aller Chancen und Risiken und den zu erwartenden finanziellen Aufwand an. Der Kabelnetzbetreiber will jetzt nach der Auktion mögliche Partnerschaften mit Lizenznehmern prüfen, um trotzdem mobile Breitband-Kommunikationsdienste anzubieten. Ueli Dietiker, Vorsitzender der Konzernleitung der Cablecom, spricht dabei von einem starken Partner mit internationaler Abstützung. Die UMTS-Auktion wird nächsten Montag starten. (mw)


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