Mobile Datendienste im EU-Visier

Roaming für SMS, MMS und Co. sei zu teuer, meint die EU-Kommission.
24. Mai 2007

     

Nachdem die EU Preissenkungen für Roaming-Gebühren bei Telefonaten mit dem Mobiltelefon durchgepeitscht hat, will sie nun die Roaming-Tarife für Datendienste wie SMS oder MMS drücken. Dies hat die zuständige Kommissarin Viviane Reding gegenüber der "Financial Times Deutschland" erklärt. "Der Markt hat die Chance, das Problem selbst zu lösen", sagte Reding gegenüber der Zeitung. "Wir werden uns das sehr genau ansehen. Meine Warnung an die Anbieter ist: Erledigt das jetzt." Auf ähnliche Aufforderungen bei den Roaming-Preisen für Telefonate haben die europäischen Telekommunikationsanbieter spät bis gar nicht reagiert, was zu einer sehr weitreichenden Regulierung geführt hat.



Der Preisüberwacher hat bereits vor einigen Wochen ein Begehren an den Bundesrat übermittelt, eine Ausweitung der EU-Regelung auf die Schweiz zu prüfen. Damit könnten auch Kunden aus der Schweiz dereinst von billigeren Telefongebühren im EU-Raum profitieren.


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