Vereint gegen den Klick-Betrug

Die Click Measurement Working Group will erst einmal festlegen, welche Klicks auf Online-Werbung denn nun ungültig und welche gültig sind.
3. August 2006

     

Dem Klick-Betrug bei Internet-Werbung soll endlich ein Riegel geschoben werden. Dies zumindest streben das Interactive Advertising Bureau (IAB) und die Non-Profit-Organisation Media Rating Council an. Sie wollen zusammen mit Google, Yahoo, Microsoft, Ask.com, LookSmart und anderen Internet-Werbungsvermarktern die sogenannte Click Measurement Working Group gründen. Das Ziel der Vereinigung ist es, Richtlinien auszuarbeiten, gemäss denen festgelegt werden kann, welche Klicks gültig und welche ungültig sind. Dadurch soll Inserenten und der Werbeindustrie ein Mittel zur Verfügung stehen, mit dem effektiv gemessen werden kann, wie hoch der Anteil an Klick-Betrügereien wirklich ist. Anbieter von Diensten gegen Klick-Betrug behaupten, dass satte 30 Prozent der Klicks auf Internetwerbung ungültig seien. Google und Yahoo wiederum halten dem aus nachvollziehbaren Gründen entgegen, dass nur ein minimaler Klick-Anteil als "ungültig" zu bezeichnen sei.


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