Swisscom verhandelt weiter mit Eircom

Der Schweizer Telekomriese will sich dem Auslandsbeteiligungs-Verbot des Bundesrats nicht beugen.
28. November 2005

     

Allem Anschein nach will sich der Swisscom-Verwaltungsrat den Verfügungen des Bundes nicht beugen. Laut dem "Tagesanzeiger" verhandeln die Swisscom-Chefs nach wie vor über die Übernahme der irischen Eircom. Damit gehen sie auf Konfrontationskurs mit dem Bundesrat, der Swisscom am Freitag untersagt hatte, Auslandsbeteiligungen anzustreben. Tags zuvor hatte der Bundesrat bekanntgegeben, dass er seinen Swisscom-Anteil von 66,1 Prozent vollumfänglich abstossen will. Dieses Vorhaben dürfte beim gegenwärtigen Stand der Dinge in weiten Teilen der Bevölkerung auf Ablehnung stossen. Das Auslandsbeteiligungs-Verbot des Bundesrats wiederum ist als Affront gegen den Swisscom-CEO Jens Alder zu werten.


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