Migros hat Prepaid-Adminstration nicht im Griff

Migros hat Prepaid-Adminstration nicht im Griff

21. November 2005 - Weil der Grossverteiler die Daten seiner Kunden nicht sauber aufnimmt, hat Swisscom die Anschlüsse von 1800 M-Budget-Handy-Nutzern gesperrt.
Rund 1800 Benutzer des M-Budget-Handys sind derzeit ohne Anschluss. Der Detailhandelsriese Migros hat ihnen laut einem Bericht des Tages-Anzeigers (TA) letzte Woche das Handy gesperrt. Grund für die Sperre seien nicht korrekt ausgefüllte Registrierungsformulare der Prepaid-Handys, berichtet die Tageszeitung. Migros-Pressesprecher Urs Peter Näf bestätigte die Meldung. "Es war eine Verkettung unglücklicher Umstände", so Näf zum TA. Unter "unglückliche Umstände" meinte Näf unleserliche oder unvollständig ausgefüllte Formulare und nicht korrektes Weiterleiten derselben an den Telekompartner Swisscom. Obwohl der Fehler offensichtlich beim Grossverteiler liegt und dieser die Administration (noch) nicht im Griff hat, zeigt sich die Migros nicht kulant gegenüber seinen Kunden. Aufgeschaltet wird das Handy erst wieder, wenn sich die betroffenen Kunden nochmals registrieren.

Für alle Fans der M-Budget-Linie hier aber noch eine erfreuliche Meldung : Ab nächsten Dienstag startet Migros den Verkauf von 19'999 Sony Ericson 300i Handys im Grün-Weiss-Orange-Look. Das Mobiltelefon soll 148.80 Franken kosten, inklusive SIM-Karte und 15 Franken Gesprächsguthaben. Wir wünschen gute Verbindung.

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