Swisscom bietet nur halbherzig

Swisscom hat von den fünf Bietern für eine Mehrheit an der tschechischen Cesky Telecom das tiefste Gebot gemacht. Der Sinn der Beteiligung ist denn auch fraglich.
8. Februar 2005

     

Swisscom bietet für eine 51-Prozent-Beteiligung an der staatlichen tschechischen Csky Telecom rund 2 Milliarden Euro. Dies ist das tiefste Gebot der fünf konkurrierenden Gesellschaften. Das höchste Gebot kommt mit 2,4 Milliarden Euro von einem Konsortium tschechischer Investmentgesellschaften. Grund für das relativ tiefe Gebot von Swisscom dürfte im begrenzten Sinn einer Beteiligung für Swisscom liegen. Wie ein Finanzanalyst im "Tagesanzeiger" ausführt, würde eine Fusion praktisch keine Synergien ergeben. Der Sinn würde einzig in einer Verbesserung der Finanzstruktur von Swisscom liegen. Swisscom braucht rund 10 Milliarden Franken Schulden, um die Kapitalstruktur zu optimieren.


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