Überflüssige Applikationen kosten Milliarden

Laut einer Studie des BPM Forum sind 70 Prozent der US-IT-Verantwortlichen der Überzeugung, dass in ihren Abteilungen ungebrauchte Applikationen laufen.
9. Dezember 2004

     

In grossen IT-Abteilungen laufen reihenweise ungebrauchte, redundante oder mangelhafte Applikationen. Dies belastet die Budgets jährlich mit Milliarden-Beträgen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Anwender- und Industrievereinigung BPM Forum (Business Process Management). Sie hat zu diesem Thema 226 IT- und Businessmanager von Grossunternehmen in den USA befragt. 73 Prozent der Antwortenden sind demnach der Überzeugung, dass in ihren IT-Abteilungen unnütze Applikationen vor sich hin laufen. 35 Prozent schätzen die daraus entstehenden Kosten auf zwischen 5 und 15 Prozent des gesamten Budgets. 23 Prozent glauben, dass sogar mehr als 15 Prozent des Geldes so verloren geht. Der Grund für den Leerlauf liegt in den unkontrolliert gewachsenen, unübersichtlichen Strukturen vieler IT-Shops. So haben 73 Prozent keinen Prozess installiert, um überflüssige Anwendungen in den Ruhestand zu schicken. Nur 25 Prozent machen jährlich ein Inventar der aktiven Software. Demgegenüber führen 13,4 Prozent nie ein Software-Audit durch.


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