Ein Spim-Sturm im Wasserglas

Experten halten Befürchtungen, Spam könnte schon bald Instant Messaging überfluten, für übertrieben, weil die zentralen Server der Systeme eine bessere Kontrolle als bei E-Mail erlauben.
2. April 2004

     

Die Marktforscher von Radici haben Alarm geschlagen. In diesem Jahr soll sich der Spam über Instant Messaging (IM), der sogenannte Spim, auf insgesamt 1,5 Milliarden Mitteilungen verdreifachen. Jetzt geben Experten Entwarnung. "Spim ist kein grosses Problem", analysiert Paul Ritter von der Yankee Group. Die CIOs sollten aber wachsam sein und gegebenenfalls Schritte einleiten, so sein Ratschlag. Der Grund für die Entwarnung liegt im Aufbau von IM-Systemen. Diese laufen über zentrale Server der einzelnen Anbieter und sind darum viel einfacher kontrollierbar als der E-Mail-Verkehr. Ärgerlich kann Spim allerding schon in kleinen Dosen werden, weil die Müllbotschaften immer unmittelbar nach dem Eintreffen aufpoppen. Zudem ist über verlockende Links in den Botschaften das Eindringen von Viren möglich.


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