UMTS: In der Schweiz wenig bekannt

Eine Studie der Wirtschaftszeitung "Cash" und der Unternehmensberatung Arthur Andersen belegt, dass drei Viertel der Schweizer Bevölkerung beim Thema UMTS im Dunkeln tappt.
19. September 2001

     

Der Studie "Always on, and always profitable?" der Wirtschaftszeitung "Cash" und der Unternehmensberatung Arthur Andersen zufolge, wissen 74,6 Prozent der Schweizer Bevölkerung weder was UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) überhaupt ist, noch besteht das Verlangen nach dieser neuen Mobiltechnologie.
Der Studie liegen Interviews mit Top-Managern der vier UMTS-Lizenznehmer und eine Befragung von etwa 1000 Personen zwischen 14 und 75 Jahren durch das Marktforschungsinstitut IHA/GFM zugrunde. 50,4 Prozent der Befragten antworteten auf die Frage "Werden Sie UMTS nutzen?" mit nein, 17,3 Prozent waren sich nicht sicher, meinten aber "eher nicht", 20,7 Prozent ziehen eine UMTS-Nutzung zumindest in Betracht, 8,2 Prozent antworteten mit "wahrscheinlich" und nur 3,4 Prozent konnten sich zu einem "Ja" entschliessen.
Bei den UMTS-Diensten, die man nutzen würde, stehen das Senden und Empfangen von E-Mails mit 71,8 Prozent an erster Stelle, gefolgt vom drahtlosen Internetzugang (61,4 %) und dem Abrufen des SBB-Fahrplans (54,8%). Zumindest wären 63,2 Prozent bereit, im Falle einer UMTS-Nutzung, einen Aufpreis auf ihr Abo zu bezahlen. Der Durchschnittswert liegt hier bei 50 Franken monatlich.
Solange also die UMTS-Anbieter nicht mit interessanten Anwendungen aufwarten können, wird UMTS die Konsumenten kalt lassen.



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