So schützen Sie sich vor unerwünschten E-Mails

So schützen Sie sich vor unerwünschten E-Mails

15. September 2000 - Spam kann sich für Firmen finanziell und imagemässig negativ auswirken. Mit Tools wie Spam Buster, Spam Killer oder MailShield treten Sie der Plage entgegen.
Artikel erschienen in IT Magazine 2000/33

Das typische Internet-Phänomen hat einen Namen: Spam. Wohl jeder hat schon seine Erfahrungen mit den Mails vom Schema "Get rich in 5 Minutes" oder "Kaufen Sie jetzt" gemacht, ganz abgesehen von den unzähligen Werbebotschaften für zweifelhafte Produkte und Services. Das Problem wächst, und zwar sowohl für Privatpersonen als auch insbesondere für Firmen. Je nach Studie kosten Junk-Mails Betriebe weltweit zwischen mehreren Millionen bis hin zu einigen Milliarden Dollar.


Adressen haufenweise

Grundsätzlich haben Spammer im Internet ein leichtes Spiel. Tagtäglich durchkämmen Hunderte von automatisierten Bots (sogenannte "Harvester") Websites, Newsgroups und andere Online-Dokumente und sammeln auf diese Weise Zehntausende von Mail-Adressen.



Zumindest gewerbliche Anwender können es sich dabei kaum leisten, ihre E-Mail-Adressen für diese Bots und ihre Auftraggeber wertlos zu machen, indem sie sie mit zusätzlichen Zeichen anreichern, die der Absender von wichtigen Mails zunächst löschen muss.



Ausserdem gibt es Firmen, die die Mail-Adressen der halben Belegschaft auf ihrer Website veröffentlichen - ganz zu schweigen von den zahlreichen E-Mail-Verzeichnissen wie BigFoot, in dem sich Millionen von Usern freiwillig selber registrieren. Zwar versuchen gerade diese Verzeichnisse, den Missbrauch der Daten mit Policies, Nutzungsbedingungen und anderen Massnahmen zu verhindern. Diese nützen allerdings wenig: Spammer scheren sich nicht im geringsten um Ge- und Verbote, und wer die Adressen wirklich will, kriegt sie auch.



Viele Spammer sind darüber hinaus gerne bereit, ziemlich viel Geld in die Hand zu nehmen, um an die begehrten Adressen zu gelangen. So werden denn auch insbesondere in Amerika mit seinen laschen Datenschutzgesetzen immer wieder skandalöse Fälle bekannt, in denen Firmen (teils sogar nach amerikanischem Empfinden widerrechtlich) Adressen gesammelt und User-Profile angelegt haben.



 
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Anti-Spam-Frage Vor wem mussten die sieben Geisslein aufpassen?
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