Weniger Leerlauf dank UC


Artikel erschienen in Swiss IT Magazine 2008/15

     

Welchen Business-Wert hat Unified Communications (UC), also die Integration verschiedener Kommunikationstechniken wie Festnetz- und Mobiltelefonie, Mail oder Instant Messaging in eine einzige Technologie? Dies wollte die Berner Beratungsfirma Sieber & Partners mit einer nicht-repräsentativen Online-Umfrage herausfinden, in die die Erfahrungen von 275 Studienteilnehmern eingeflossen sind.


Das wichtigste Resultat: UC verbessert den Kommunikationsfluss und die Arbeitsorganisation in Unternehmen signifikant. Laut der Studie haben Nutzer von UC deutlich weniger mit Leerläufen, Zeitverlusten und Verzögerungen oder Qualitätseinbussen zu kämpfen (vgl. Grafik). Alle Probleme löst die Technologie allerdings nicht, beklagen doch einige Studienteilnehmer eine häufigere Arbeitsunterbrechung.



Die wichtigsten Treiber für den UC-Einsatz sind die Stärkung der Teamzusammenarbeit, die Senkung der Reaktionszeit und die Steigerung der Erreichbarkeit der Mitarbeiter. Weniger ein Thema ist dagegen die Senkung der Kommunikationskosten; vielmehr stehen die Kosten (Investition, Betrieb und Wartung) in vielen Firmen einer Einführung von UC entgegen.


Für den Erfolg von UC in Firmen sind laut der Untersuchung zwei Faktoren zentral: So müssen die Kommunikationsmittel vollständig integriert und allen Mitarbeitenden verfügbar sein, und organisatorische Massnahmen müssen dafür sorgen, dass die Anwender UC inhaltlich und methodisch auch sinnvoll einsetzen.
Die komplette 64-seitige Studie kann für 298 Franken (exkl. MwSt.) unter www.sieberpartners.ch bestellt werden.




Probleme bei UC-Nutzern und NichtNutzern




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