Einzigartigkeit ist entscheidend

Einzigartigkeit ist entscheidend

18. Februar 2005 - Der IT-Stellenmarkt erholt sich, allerdings nicht für alle. Der Einzelne muss sich eine zukunftsträchtige Nische suchen und sich gut verkaufen.
Artikel erschienen in IT Magazine 2005/04

Der Informatiker-Arbeitsmarkt erholt sich. Praktisch alle Indikatoren zeigen in den letzten Wochen und Monaten wieder in eine positive Richtung. So auch das jüngste Branchenbarometer des Verbandes der IT-Personalverleiher, SwissPRM. So sehen alle vom Verband angefragten Mitglieder bei ihren Kunden derzeit grundsätzlich eine zunehmende Nachfrage nach externen Informatikern. Vor sechs Monaten war dies erst bei gut der Hälfte der Fall. Laut Claude Bosshard, Vorstandsmitglied von SwissPRM und Geschäftsführer von Bosshard und Partner Unternehmensberatung, hängt der Aufwärtstrend vor allem damit zusammen, dass die Unternehmen ihre internen Kapazitäten in den letzten Jahren bis an die Schmerzgrenze heruntergefahren haben. Jedes neue Projekt bedeutet somit heute auch ein Bedarf nach zusätzlichen Mitarbeitern. Getrieben wird die steigende Nachfrage seit einiger Zeit vor allem durch die international tätigen Grosskonzerne, namentlich durch die Banken und Versicherungen, aber auch beim Handel ist gemäss dem Barometer ein Aufwärtstrend spürbar. Dies wirkt sich nun mit Verzögerung auch auf die Situation bei den zuliefernden KMU positiv aus.


Einzigartigkeiten zählen

Die Jobaussichten präsentieren sich allerdings nicht für alle gleich rosig. Gefragt sind Leute die aus dem Nebel des Durchschnitts herausstechen, fasst Bosshard die wichtigsten Erfolgskriterien für eine erfolgreiche Bewerbung zusammen. Wer nur Durchschnitt ist, hat es nach wie vor schwer. Dabei geht es nicht nur um die fachlichen Qualifikationen. Ein Informatiker muss sich heute auch verkaufen können, beispielsweise seine Kommunikationsfähigkeit und seine Sozialkompetenz unter Beweis stellen. Er muss sich selber klar darüber werden, was ihn sowohl fachlich wie persönlich von der Masse abhebt, konkretisiert Bosshard. Ein Grossteil der IT-Spezialisten ist es sich offensichtlich aber noch nicht gewohnt, die eigenen Stärken und Einzigartigkeiten zu visualisieren und zu verkaufen.

 
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