Einstiegslöhne weiterhin rückläufig

Einstiegslöhne weiterhin rückläufig

19. März 2004 -
Artikel erschienen in IT Magazine 2004/06

Die schlechte Nachricht vorab: Die Einstiegslöhne für Junginformatiker sind in der Schweiz im letzten Jahr um satte acht Prozent zurück gegangen. Nun zur guten: Berufseinsteiger verdienen hierzulande im kontinentalen Vergleich immer noch am meisten. Dies die Eckdaten einer Gehaltsumfrage von Tower Perrin im Auftrag des Young-Professional-Ablegers der deutschen Computerwoche.
In absoluten Zahlen ausgedrückt verdienen frisch ins Berufleben eingestiegene Schweizer Informatiker derzeit im Schnitt rund 75’000 Franken im Jahr. An zweiter Stelle der europäischen Rangliste folgen die Deutschen mit rund 65’000 Franken. Dies bedeutet einen Anstieg um fünf Prozent. Als einziges europäisches Land (ausser der Schweiz) sind in Österreich die Anfangslöhne nach wie vor am sinken und zwar um sechs Prozent.
Die Berater orten ähnliche Gründe. Bei unseren Nachbarn sei das Angebot an billigen Informatikern aus dem Osten, namentlich aus Tschechien, verantwortlich. In
der Schweiz würden vermehrt Arbeitskräfte aus den umliegenden
Nachbarstaaten mit tieferem Lohnniveau, wie vor allem in Italien, die Gehälter nach unten drücken.
Schwer haben es gemäss Tower Perrin weiterhin Quereinsteiger. Ihre Anfangslöhne sind in Deutschland zwischen 10 und 20 Prozent eingesackt. Betrachtet man aber den gesamteuropäischen Trend, der klar nach oben zeigt, können sich in diesem Jahr vermutlich auch die Schweizer Junginformatiker wieder auf eine vollere erste Lohntüte freuen.



IT-Einsteigerlöhne in Europa

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