Sunrise wird stufenweise breitbandig


Artikel erschienen in Swiss IT Magazine 2005/22

     

Nach Swisscom und Orange bringt nun auch Sunrise als letzter der drei nationalen Mobilfunker mobile Breitbanddienste über ein nationales Hybrid-Netz. Die offizielle Inbetriebnahme erfolgt am 1. Dezember. Dann stehen den Kunden von Sunrise via GPRS, EDGE und UMTS mobile Übertragungsraten von bis zu 384 Kbps zur Verfügung. Zum Zeitpunkt der Lancierung sollen Grossstädte in allen Landesteilen und ausgewählte Bahnstrecken abgedeckt sein. Bis Ende des Jahres will Sunrise 55 Prozent der Schweizer Bevölkerung versorgen. Dieser Wert soll bis im dritten Quartal 2006 auf 98 Prozent erhöht werden. Die mobilen Breitband-Internetzugänge, die unter anderem das Herunterladen von MP3s, Videostreaming- und
-Telefonie sowie Live TV mit 24 Kanälen beinhalten, können mit herkömmlichen Sunrise-SIM-Karten sowohl von Abo- als auch von Prepaid-Kunden genutzt werden. Die Tarife variieren zwischen 50 Rappen und 3.50 Franken pro MB. Wer sich im Ausland ins Internet einloggen will, muss die jeweiligen Tarife der Roaming-Partner bezahlen.





Wie auch Swisscom und Orange bringt Sunrise zum Start die Mobile Broadband Card auf den Markt. Die Karte stellt über die jeweils am besten verfügbare Verbindungstechnologie den Kontakt zum Internet her. Neben dem Support GPRS, EDGE und UMTS bringt sie Unterstützung für die UMTS-Nachfolgetechnologie HSDPA mit – WLAN kommt erst 2006 per Update. Die Karte wird für einen Franken bei einer Vertragsdauer von 24 Monaten verkauft (149 Franken bei 12 Monaten). Die Monatsgebühr beträgt 49 Franken. Darin inbegriffen sind 2 GB Datenvolumen sowie 1000 Minuten auf dem Public Wireless LAN von Sunrise.





Das kostet der Drahtlose Datenverkehr




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