Weniger «Piraterie»


Artikel erschienen in Swiss IT Magazine 2008/10

     

Die Business Software Alliance, die Vereinigung der Software-Hersteller, hat ihre alljährliche Studie zur «Softwarepiraterie» publiziert. Laut den von IDC erhobenen Zahlen soll 2007 der Anteil unzureichend lizenzierter Software in der Schweiz im Vergleich zum Vorjahr um einen Punkt auf 25 Prozent zurückgegangen sein. Weltweit liegt die Schweiz damit auf Platz 5 (siehe Kasten). Der dadurch verursachte hypothetische Umsatzausfall wird mit 303 Millionen US-Dollar beziffert, womit die Schweiz auf Rang 26 der Länder mit dem höchsten Umsatzausfall liegt. Spitzenreiter sind die USA mit rund 8 Milliarden, obwohl sie die tiefste Verbreitung an unzureichend lizenzierter Software aufweisen.


Weltweit soll die Nutzung unzureichend lizenzierter Software dagegen im Vormarsch sein, obwohl sie gemäss IDC in 67 der 108 untersuchten Länder sank und nur in deren 8 stieg. Total soll 38 Prozent der genutzten Software unzureichend lizenziert sein, was einem Plus von 3 Prozent entspricht. Zuwächse wurden vor allem in Armenien (95%, +2), gleichsam Spitzenreiter, Aserbaidschan (94%, +2), Moldavien (94%. +2) oder Vietnam (88%, +3) verzeichnet, während beispielsweise in Russland der stärkste Rückgang der unzureichenden Lizenzierung von 80 auf 73 Prozent beobachtet werden konnte.





Top 5 der «ehrlichen» Lizenzierung




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