Energie vom Drachen

27. April 2007

     

Bei der Diskussion um alternative Energieformen wie Solar- oder Windkraft wird oftmals deren Zuverlässigkeit kritisiert. Denn was soll man tun, wenn bei Flaute der Offshore-Windpark still steht und mehrere Megawatt fehlen?
Diesem Problem hat sich die US-amerikanische Firma Sky Wind Power angenommen, indem sie den Jetstream, einen in etwa 10 Kilometer Höhe zuverlässig wehenden Wind mit Geschwindikgieten von bis zu 540 Stundenkilometern nutzen will – den Wind, der bereits Bertrand Piccard bei seiner Weltumrundung im Ballon um die Erde getragen hat. Denn bereits die Nutzung von 1 Prozent seiner Energie soll, so Klimaforscher, die gesamte Erdbevölkerung mit Energie versorgen können.
Die Energie soll mit einer Mischung aus Helikopter und Drachen gewonnen werden, bei der Rotoren einerseits für den Auftrieb sorgen und andererseits Generatoren antreiben, die Strom erzeugen. Dieser soll über ein Leichtmetallkabel zur Erde transportiert werden. Derart produzierter Strom soll gerade mal 2 Cents pro Kilowattstunde kosten.





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