Orange startet mit HSDPA

Orange startet mit HSDPA

30. März 2007 -
Artikel erschienen in IT Magazine 2007/06

Nach Swisscom und Sunrise startet nun auch Orange als letzter Schweizer Mobilfunker mit HSDPA (High Speed Downlink Packet Access). Bei HSDPA handelt es sich um eine UMTS-Variante, die maximale Bruttodatenraten von 14,4 Mbps bietet und von Swisscom seit Mitte 2006 sowie von Sunrise seit Anfang Jahr angeboten wird. Als erstes wird Orange Lugano versorgen. Im Sommer folgen mit Genf und Zürich zwei weitere Städte. Bis Ende Jahr soll mit St. Gallen, Basel, Luzern, Bern und Lausanne deren Anzahl auf acht wachsen.




Orange wird wie die Konkurrenz HSDPA mit einer maximalen Netto-Datenrate von 1,8 Mbps anbieten, womit es etwa halb so schnell wie das langsamste ADSL-Profil mit Flatrate ist. Orange sieht HSDPA damit nicht nur als schnelle Kommunikationstechnologie für mobile Anwender sondern auch als Festnetz-Ersatz.
Der Einführung sind erfolgreiche Tests in Zürich und Lausanne vorausgegangen, die seit Ende 2006 durchgeführt wurden. Lugano wurde aufgrund der Partnerschaft von Orange und AIL (Aziende Industriali di Lugano) als erste Stadt für die Versorgung mit HSDPA ausgewählt.




HSDPA können alle bestehenden Orange-Kunden mit HSDPA-fähigen Endgeräten wie Mobiltelefonen und Notebooks mit entsprechender Datenkarte wie der Business Everywhere nutzen. Bei der Datenkarte ist allerdings ein Software-Update Voraussetzung. Das Update soll ab Ende April kostenlos zum Download bereitstehen. Neukunden können mit Orange Business Everywhere Data Flat für 59 Franken oder Orange Optima Internet ab 5 Franken pro Monat online gehen, wobei letzteres nur 2 MB Datentransfervolumen mitbringt.


Abo mit Kostenkontrolle

Speziell für Eltern, die den Handy-Gebrauch ihrer Sprösslinge im Griff haben wollen, hat Orange das Mobilabo Prima lanciert. Bei Prima handelt es sich um ein Abo, das ein fixes monatliches Guthaben bietet, das einmal aufgebraucht wie bei PrePaid aufgeladen werden kann. Prima kommt in zwei Varianten daher: Einmal als Prima 12 mit 10 Minuten Gesprächsdauer oder 25 SMS für monatlich 12 Franken und dann als Prima 22 mit 30 Minuten Gesprächsdauer respektive 75 SMS für 22 Franken im Monat. Nicht verbrauchte Gesprächsminuten und SMS werden auf den Folgemonat übertragen.

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Anti-Spam-Frage Wieviele Fliegen erledigte das tapfere Schneiderlein auf einen Streich?
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