Schnelle Webapplikationen

Schnelle Webapplikationen

16. Februar 2007 - Das Python-Framework Django ermöglicht dank automatisch erzeugten Administrationsoberflächen noch kürzere Entwicklungszeiten.
Artikel erschienen in IT Magazine 2007/03

Schneller Webapplikationen und Webseiten produzieren zu können, ist der Wunsch jedes Entwicklers. Dass dies nicht nur mit Ruby und Ruby on Rails (RoR) geht, beweisst das High-level-Framework Django.


Kein Klon

Auf den ersten Blick könnte der Eindruck entstehen, Django (benannt nach dem Jazz-Gitarristen Django Reinhardt) sei ein RoR-Klon. Dies ist aber falsch, auch wenn gewisse Parallelen bezüglich Architektur existieren.
Django entstand etwa zeitgleich wie RoR aus der Arbeit an einem Real-Life-Projekt, dem Online-Auftritt einer Lokalzeitung im US-Bundesstaat Kansas. Es setzt ebenfalls auf bekannte Konzepte aus dem Bereich der objektorientierten Programmierung wie MVC oder DRY, auch wenn es diesen Konzepten nicht so strikt folgt, wie es viele andere Frameworks tun.

MVC steht für Model View Controller. Kurz gesagt geht es darum, dass die einzelnen Bestandteile einer Applikation wie Datenmodell (Model), Präsentation der Daten (View) und die Programmsteuerung (Controller) strikt getrennt sind. Dies soll unter anderem für eine einfachere Wartung und Wiederverwendbarkeit einzelner Komponenten sorgen, womit man auch gleich zu DRY oder ausgeschrieben Don’t Repeat Yourself kommt. Es besagt, dass Funktionalität nicht dupliziert werden soll.

 
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