Virtual PC streikt auf Apples neuem G5

2. September 2003

     

Apples neueste G5-Rechner liefern zwar eine hohe Performance, können den Vorgängermodellen in Sachen Windows-Kompatibilität aber nicht das Wasser reichen. Schuld daran ist die fehlende Kompatibilität der führenden Emulationssoftware Virtual PC, die den Betrieb von Windows-Software auf dem Mac überhaupt erst ermöglicht. Da beim G5 Daten nicht in der selben Art und Weise im Speicher abgelegt werden wie bei den G3- und G4-Modellen, muss Virtual PC in grossem Stil umgeschrieben werden, wie Microsoft in einer ersten Stellungnahme verlauten liess. Der Softwaremulti hat Virtual PC vor rund einem halben Jahr von Connectix übernommen. Für eine Anpassung an den G5 hätte schlicht und einfach die Zeit gefehlt, räumen die Produktverantwortlichen ein. Microsoft stellt die Kompatibilität frühestens für den nächsten Release in Aussicht, der voraussichtlich in einem Jahr ansteht.




Die Problematik hält Apple aber nach wie vor nicht davon ab, in ihrer Switch-Kampagne, mit der Windows-User zum Umstieg bewegt werden sollen, für Virtual PC zu werben. "Sie können auch einfach die Virtual PC Software verwenden, um auf Ihrem Mac mit einer Windows Umgebung zu arbeiten."



Probleme auch mit Symantec-Tools

Das Wartungstool Disk Doctor der Norton Utilities kann in der Mac-Version die kompletten Daten auf der Harddisk zerstören. Zwar lassen sich die malträtierten Platten mit dem Erste-Hilfe-Tool wieder in Betrieb nehmen, doch resultiere ein kompletter Datenverlust, wie Mac-User in den einschlägigen Newsgroups berichten.




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