Editorial

InfoWeek Computer Award 2002 bestätigt die Trends

In dieser Ausgabe präsentieren wir Ihnen die Gewinner des InfoWeek Computer Award 2002. Die Ergebnisse entsprechen mit wenigen Ausnahmen weitgehend jenen vom Vorjahr.

Artikel erschienen in Swiss IT Magazine 2002/24

     

Der InfoWeek Computer Award ist einzigartig in der Schweiz. Anders als in diversen weiteren Studien wird darin die Anwenderzufriedenheit ermittelt, die über die Leistungsfähigkeit eines Rechnerherstellers und damit auch über seinen Erfolg deutlich mehr aussagt als Erhebungen über Marktanteile.



In dieser Ausgabe präsentieren wir Ihnen die Gewinner des InfoWeek Computer Award 2002. Die Ergebnisse entsprechen mit wenigen Ausnahmen weitgehend jenen vom Vorjahr. Apple holte sich einmal mehr den ersten Rang unter den Notebook-Anbietern, während Dell seine Führungsposition im Desktop-PC-Bereich behaupten konnte. Im Serverumfeld gelang es dagegen Compaq, den Vorjahressieger Dell vom Spitzenplatz zu verdrängen.




Ein Vergleich der Resultate mit entsprechenden Erhebungen im Ausland unterstreicht zusätzlich die Relevanz der Ergebnisse.




• So präsentiert sich die Tabelle beim US "PC Magazine" kaum anders. Die Zeitschrift erhebt seit 14 Jahren unter den Lesern die Qualität von "Service und Verlässlichkeit" bei den PC-Herstellern, und die Resultate weisen erstaunliche Parallelen auf: Dem Direktanbieter Dell gelang es in den vergangenen 11 Jahren, zehn Mal den ersten Platz im PC-Bereich einzunehmen. Doch damit nicht genug: Auch im Notebook-Segment wählten die PC-Magazine-Leser Dell aufs Podest.




• Das englische Konsumentenmagazin "Which?" fragte seine Leser im vergangenen November nach dem PC-Hersteller, den sie weiterempfehlen würden. Auf dem ersten Platz kam dabei der in der Schweiz nicht vertretene Anbieter Dan zu liegen. Die folgenden Ränge nahmen Apple und Dell ein.



In derselben Studie wurde auch nach der Rechnermarke mit der höchsten Zuverlässigkeit gefragt: Hier gelang es Compaq, den Spitzenplatz einzunehmen, gefolgt von IBM, Apple und Dell.



Die zwei Beispiele zeigen, dass sich in der Beurteilung von Qualität und Service bei weltweit operierenden Rechner-Herstellern in der Regel zwischen den einzelnen Ländern keine gewaltigen Unterschiede ergeben. Kann ein Anbieter in einem bestimmten Land den Service nicht optimal gestalten, wird dies von der Anwenderschaft umgehend mit schlechten Wertungen quittiert, und der betreffende Anbieter wird zum Handeln gezwungen. Ein Beispiel ist hier Apple: Beim InfoWeek Computer Award 2001 musste das Unternehmen mit der Note 4,2 eine nur knapp genügende Note beim Notebook-Service einfahren. Da man Reparaturen damals noch in München und Holland abwickelte, musste die Schweizer Klientel lange Reaktionszeiten in Kauf nehmen. Apple hat mittlerweile den Service reorganisiert und die Notebooks werden jetzt hierzulande repariert. Dass die Apple-Kunden diese Verbesserung schätzen, davon zeugt die Service-Note beim Award 2002: Mit einer Wertung von 4,95 liess Apple alle Konkurrenten hinter sich zurück.



Abschliessend danke ich an dieser Stelle den Award-Teilnehmern ganz herzlich und gratuliere allen, die an der Verlosung einen Preis gewonnen haben. Eine Aufstellung aller Gewinner finden Sie auf Seite 20 InfoWeek-Ausgabe 24 und ab 4.7. auch online.

(rd)


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