Google-Erfolgsgeschichte: Ein zweischneidiges Schwert

Google-Erfolgsgeschichte: Ein zweischneidiges Schwert

3. Dezember 2001 - Durch den bahnbrechenden Erfolg von Google wird die Suchmaschinen-Vielfalt gewaltig bedroht.
Artikel erschienen in IT Magazine 2001/43

Hat sich auch bei Ihnen Google als die leistungsfähigste Suchmaschine durchgesetzt? Seit rund einem Jahr setze ich mehrheitlich auf die innovative Search Engine.



Dass ich bei weitem nicht der einzige bin, der so denkt, zeigen auch die fantastischen Userzahlen, die Google verbuchen kann.


Allein auf weiter Flur

Die Konkurrenz muss angesichts dieser Erfolgsgeschichte vor Neid erblassen. Genau hier liegt aber auch die Kehrseite der Medaille: Zwar indexiert Google zur Zeit die meisten Webseiten, dennoch handelt es sich dabei nur um einen Bruchteil der weltweit aufgeschalteten Sites. Ein Grossteil der von Google nicht erfassten Webseiten findet sich aber zweifelsohne bei Konkurrenz-Engines wie AltaVista oder Lycos. Dass dem so ist, zeigt sich unmittelbar, wenn das Web mit einem Meta-Such-Tool wie etwa Copernic durchstöbert wird. Erst die Vielfalt der Suchmaschinen sorgt dafür, dass relevanter Content auch aufgefunden werden kann.



Durch den bahnbrechenden Erfolg von Google wird die Suchmaschinen-Vielfalt somit gewaltig bedroht. Immer mehr Konkurrenten müssen Federn lassen und sind gezwungen, ihren Laden dicht zu machen, da die einst so zahlreiche Klientel zu Google abgewandert ist.



Bereits heute nimmt Google eine Monopol-ähnliche Position ein; eine Tendenz, die sich meines Erachtens in der kommenden Zeit noch massiv verstärken dürfte.



 
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