Die Virtualisierung wird erwachsen

Die Virtualisierung wird erwachsen

23. September 2005 - Invista, TagmaStore oder SAN Volume Director? Die Virtualisierungslösungen befreien sich aus der Mainframe-Welt.
Artikel erschienen in IT Magazine 2005/17

Fast alle Anwender mit mehr als 10 Terabyte Daten sind laut einer Studie der Enterprise Strategy Group an Storage-Virtualisierung interessiert – kein Wunder, denn die ersten Kunden der neuesten Lösungen berichten von jährlichen Kosteneinsparungen zwischen 16 und 24 Prozent bei Hardware, Software und SAN-Management.


Bisher skeptisch aufgenommen

Dennoch sind konkrete, umfassende Implementationen ausserhalb der Mainframe-Welt selten: Storage-Virtualisierung war traditionell die Sache proprietärer Lösungen, die preislich nur für die grössten Umgebungen in Frage kamen. Midrange-Angebote andererseits, wie sie zum Beispiel von FalconStor und Datacore erhältlich sind, waren für High-end-Installationen zu wenig skalierbar und zuverlässig.
Einen guten Teil der Anwenderskepsis hat sich die Storage-Industrie selbst zuzuschreiben. Oft wirft das Marketing Virtualisierung und Storage-Konzepte wie Tiered Storage, Snapshots, Backup-to-Disk oder Datenmigration in einen Topf. Unter dem Segel der Storage-Virtualisierung laufen die unterschiedlichsten Lösungen, die oft nur einen Teilaspekt abdecken, zum Beispiel
virtuelle Tape-Libraries. Speichernetzwerke an sich werden ebenfalls oft mit Virtualisierung verwechselt – ein SAN allein ist aber bloss die notwendige Basis für virtuelles Speichermanagement. Das Resultat: Es herrschen Begriffsverwirrung, Unklarheit und mangelnde Vergleichbarkeit.

 
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