A4-Seitendrucker für den Arbeitsplatz

A4-Seitendrucker für den Arbeitsplatz

15. Januar 2001 - Den individuellen Laser- oder LED-Printer gibt es schon ab 450 Franken. Wir zeigen alle aktuellen Modelle und weisen auf Besonderheiten und Highlights hin.
Artikel erschienen in IT Magazine 2001/01

Noch nie wurde so viel gedruckt wie im "papierlosen Büro". Wohl jeder PC-Anwender hat mehrmals pro Tag Dokumente, die über die Kurzeinsicht am Bildschirm hinaus in gedruckter Form der Nachwelt erhalten werden müssen; zumindest ist er fest davon überzeugt. Dementsprechend gross ist auch das Angebot an Druckerlösungen: über ein Dutzend Hersteller offerieren mehr als hundert Modelle.



Für den Direkteinsatz am Arbeitsplatz - im Kontrast zum Workgroup-Printer und zum zentralen Abteilungsdrucker - eignen sich neben den verbreiteten farbfähigen Tintenstrahlern auch die Einstiegsmodelle der sogenannten Seitendruckerklasse; im Büro geht es ja vor allem um hochwertigen Schwarzweissdruck. Im Gegensatz zu den Inkjets bringen Laser- und LED-Printer die Druckaufträge nicht Zeile für Zeile zu Papier, sondern spucken nach einer gewissen Verarbeitungszeit ein komplett bedrucktes Blatt aus. Das Verfahren in Kürze: Eine lichtempfindliche Bildtrommel, ähnlich einer Druckwalze im herkömmlichen Offsetdruck, wird durch Belichtung an den zu schwärzenden Stellen elektrisch geladen und zieht dort das feine Tonerpulver an. Das Papier wird an der Bildtrommel vorbeigezogen und nimmt den Toner auf, der zuletzt durch Hitzeeinwirkung fixiert wird.


Seitendrucker-Kategorien

Die Laser-Gesamtpalette zerfällt bei näherer Betrachtung in verschiedene Kategorien, die sich zunächst in der Druckgeschwindigkeit unterscheiden. Sie wird in Seiten pro Minute bemessen (ppm, pages per minute). Im allgemeinen folgen auch die übrigen Features dieser Einteilung: Hochleistungsdrucker für ganze Abteilungen drucken 24 Seiten oder mehr pro Minute, Workgroup-Printer mit integrierter LAN-Schnittstelle generieren 16 bis 20 Seiten, und die hier vorgestellten Modelle für den einzelnen Arbeitsplatz oder kleine Arbeitsgruppen gibt es mit Geschwindigkeiten zwischen 8 und 12 ppm. Zwei Ausnahmen bestätigen die Regel: Das günstigste Modell KX-P6500 von Panasonic, schon seit Jahren erhältlich, ist der letzte 6-ppm-Drucker auf dem Markt; der Okipage 14 ist mit 14 ppm deutlich schneller als der übliche Desktop-Printer, zeichnet sich aber dennoch durch einen sehr attraktiven Preis aus.



 
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