Flash 5

Flash 5

8. September 2000 - Eine bessere Struktur macht Macromedias Web-Design- und Animationstool für Einsteiger und Cracks einfacher.
Artikel erschienen in IT Magazine 2000/32

Approachable, creative, standard". Mit diesen Schlagworten etikettiert Macromedia die Hauptneuerungen in der fünften Version von Flash, einem Softwarewerkzeug, das sich im Lauf seiner Geschichte immer mehr vom simplen Animationstool zur vollständigen Design-Umgebung für komplexe, interaktive Webseiten entwickelt hat. Die neue Ausgabe soll für Flash-Einsteiger einfacher zu erlernen und zu bedienen sein - teils sperrige Arbeitsabläufe und eine steile Lernkurve waren in der Vergangenheit für manchen Web-Designer Anlass zum Verzicht.


User Interface generalüberholt

Wie Hauptkonkurrent Adobe hat Macromedia ihren Design-Produkten in der neuesten Version ein einheitliches User-Interface verpasst. Wer sich mit Fireworks oder Freehand auskennt, trifft in Flash 5 auf bekannte Bedienungselemente. Grafiktools wie das neue Bezier-Pen-Tool mit punktgenauer Kontrolle funktionieren ebenso identisch wie die Dialoge und Modelle zur Farbauswahl. Die Anordnung und Gruppierung der Tools, die Menüs und Untermenüs sind ähnlich strukturiert, und Tastaturkürzel lassen sich vom Anwender nach Belieben umdefinieren. Interessant ist auch der neue Direktimport von Freehand-9-Dokumenten, bei dem sich mehrere Freehand-Seiten automatisch in Flash-Szenen oder Keyframes innerhalb einer Szene abbilden lassen.



Ein neues Feature hat allerdings Mitbewerber Adobe in Rage versetzt: Die "Tabbed Panels", in denen sich verschiedene Funktionsgruppen in einer einzigen Palette mit karteireiterartigen Bedienungselementen aufrufen und per Drag&Drop beliebig verschieben und aneinanderdocken lassen, sind laut Adobe patentiert, was die Firma zu einer Klage gegen Macromedia veranlasst hat.



 
Seite 1 von 2

Neuen Kommentar erfassen

Anti-Spam-Frage Wie hiess im Märchen die Schwester von Hänsel?
Antwort
Name
E-Mail
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER