Backup und Imaging perfekt kombiniert

Backup und Imaging perfekt kombiniert

11. Oktober 2007 - Für den Poweruser und kleine Büros mit wenigen Arbeitsplätzen ist True Image Home auch in der neuesten Version 11 eine sehr gute Wahl zur Datensicherung.
Artikel erschienen in IT Magazine 2007/18

Auf 10 folgt 11: Nach der bedeutend erweiterten Version 10 vom Herbst 2006 bringt Acronis jetzt die elfte Ausgabe seiner Einzelplatz-Datensicherungssuite auf den Markt. Acronis True Image 11 Home kombiniert wie seine Vorgänger flexibles dateibasiertes Backup mit Imaging- und Cloning-Tools für ganze Festplatten und einzelne Partitionen. Die Suite enthält ausserdem den auch separat erhältlichen Drive Cleanser zum Entfernen nicht mehr benötig­ter Dateien, ein Systembereinigungstool, mit dem sich die Spuren der Benutzeraktivität entfernen lassen, sowie den Dateischredder zum vollständigen und endgültigen Löschen ausgewählter Dateien.


Backup in vielen Varianten

Bei der Definition eines Sicherungsvorgangs wählt man als erstes eine von vier Backup-Varianten: «Mein Computer» erstellt sektorgenaue Images einer beliebigen Kombination von Harddisks und Partitionen. Dabei hat der Anwender die Wahl, ob alle Sektoren gesichert werden sollen – nützlich zur Wiederherstellung irrtümlich gelöschter Files – oder nur die aktuell belegten. Alternativ lässt sich auch nur der Systemzustand sichern. In diesem Fall legt True Image ein Archiv mit den Boot-Dateien und sämtlichen Registry-Informationen an.


Mit «Meine Daten» lassen sich einzelne Dateien und Verzeichnisse gezielt sichern. Das dateibasierte Backup überzeugte bereits in True Image 10 durch flexible Optionen, und dies hat sich auch in der neuesten Version nicht geändert. Zunächst legt man fest, welche Dateien aus welchen Quellverzeichnissen gesichert werden sollen. Dabei kann man wahlweise einen oder mehrere Dateitypen festlegen, die berücksichtigt beziehungsweise ausgeschlossen werden sollen. Anhand des Dateinamens lassen sich so auch einzelne Dateien oder Dateigruppen definieren. Auch eine Option zum Ausschluss von Systemfiles und versteckten Dateien fehlt nicht


So lässt sich zum Beispiel ein Backup aller Raw-Fotos in einem bestimmten Format definieren, die im Verzeichnis «Eigene Bilder» enthalten sind, oder ein Archiv mit allen Bilddateien, aber ohne JPEGs. Einmal erfasst, lässt sich eine solche Zusammenstellung von Dateitypen und Quellverzeichnissen als Kategorie sichern und in anderen Backup-Tasks weiterverwenden.


Unter «Meine E-Mail» sichert True Image Nachrichten, Kalendereinträge, Kontakte, Kontodefinitionen und andere Einstellungen von Outlook 2000 bis 2003. Bei Outlook Express werden naturgemäss nur der Mail-Ordner und das Adressbuch gesichert.


Mit der Option «Anwendungseinstellungen» erstellt True Image ein Archiv mit den Benutzereinstellungen aller unterstützten Programme, die auf dem System installiert sind. Acronis liefert dazu Definitionen für gängige Pakete mit, weitere Anwendungen kommen laut Handbuch in künftigen Builds von True Image hinzu.


«Meine E-Mail» und «Anwendungseinstellungen» greifen auf die Engine für das dateibasierte Backup zurück: Im Grunde handelt es sich einfach um vordefinierte Kategorien von Quellverzeichnissen und Dateitypen.

 
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