Erstes Schweizer Gipfeltreffen der Flash-Insider auf dem Säntis

Erstes Schweizer Gipfeltreffen der Flash-Insider auf dem Säntis

28. März 2002 - Die Schweizer Flash-Entwicklerszene traf sich zum Stelldichein.
Artikel erschienen in IT Magazine 2002/12

Gegen Ende März war es soweit: Nachdem sich die Gemeinde der Flash-Anwender schon mehrfach in den USA, in London und Amsterdam zu sogenannten Flashforward-Konferenzen traf, fiel am vergangenen Donnerstagabend der Startschuss zum ersten Schweizer Get-together. Standesgemäss begann der Event nicht etwa mit trockenen Vorträgen, sondern im Gasthaus Schwägalp auf dem Säntis mit einer "Preloader Party".



Das Flashcamp 2002 verzeichnete gegen hundert Anmeldungen, was die Erwartungen der Veranstalter bei weitem nicht erfüllte: Man hatte eigentlich 300 bis 400 zahlende Gäste erwartet. Gefehlt haben laut Erika Herzig von Macromedias Schweizer PR-Agentur vor allem Entwickler und Marketing-Fachkräfte: Fast alle Teilnehmer kamen aus der Designer-Szene.


Kurzreferate auf dem Säntisgipfel

Am Freitag ging der eigentliche Präsentationstag mit einer Folge von jeweils halb- bis dreiviertelstündigen Referaten über die Bühne. Die Kürze der Präsentationen wurde von vielen Teilnehmern in der Schlussauswertung bemängelt - man hätte lieber mehr Tiefgang in Workshops mit konkreten Hilfestellungen gehabt oder den Anlass insgesamt verlängert. Ansonsten zeigten sich die Teilnehmer jedoch mit dem Flashcamp durchaus zufrieden.



Einige Highlights aus dem Programm: Zu Beginn verglich Wendelin Manser, Geschäftsführer von Macromedia Schweiz, die Einführungsgeschichte verschiedener Kommunikationsmittel, um die Allgegenwart von Flash zu belegen. Während es beim Telefon 74, beim Radio 34 und beim PC immerhin noch 16 Jahre dauerte, bis weltweit 50 Millionen User von der neuen Technik Gebrauch machten, habe sich der Flash-Player innerhalb von fünf Jahren vierhundertmillionenfach verbreitet. Sue Thexton, gelernte Grafikerin und Vice President von Macromedias EMEA-Abteilung, unterstrich die herstellerseitige Positionierung von Flash weiter - die Online-User-Experience sei zumeist durch "Müll" geprägt. Flash könne dem abhelfen, indem es die Entwicklung von komplexen Web-Applikationsinterfaces ohne Aufbau einer komplett neuen Seite bei jedem Eingabeschritt ermögliche: "Build interfaces that don't lose customers!"



 
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Anti-Spam-Frage Wieviele Fliegen erledigte das tapfere Schneiderlein auf einen Streich?
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