Schweizer IT ohne Hypes

Schweizer IT ohne Hypes

8. Dezember 2006 - Die Pläne der Schweizer IT-Abteilungen für 2007 sind geprägt von Konsolidierungs- und Sicherheitsprojekten.
Artikel erschienen in IT Magazine 2006/22

Die IT-Abteilungen von grösseren und kleineren Schweizer Unternehmen und Organisationen haben viel zu tun, besonders gegens Jahresende hin. Dies ist das erste Ergebnis einer Umfrage bei über 50 IT-Leitern: Die grosse Mehrzahl der angefragten CIOs fand für eine Antwort schlicht keine Zeit. Wir haben die CIOs gefragt, welche Technologien für sie 2007 besonders wichtig sind und welche grösseren Projekte in ihrer Organisation anstehen.
Ausserdem schätzt der Schweizer IT-Leiter beziehungsweise dessen Firma offensichtlich die Diskretion – die meisten Anwortenden baten darum, Firma und Name nicht zu erwähnen.


Hype-Technologien sind kaum gefragt

Ein Charakteristikum, das sich durch alle Antworten zieht: In
trendigen IT-Blogs hochgehypte Technologien fallen in der praktischen Anwendung durch. So sieht es zum Beispiel der Informatikleiter einer Innerschweizer Rehabilitationsklinik: «Wir setzen selten auf einen Hype, sondern haben einen pragmatischen, moderaten Ansatz bei der IT-Entwicklung.» Dies ist die typische Einstellung bei KMU, Grossunternehmen und Behörden gleichermassen.
In eine ähnliche Richtung gehen die Erkenntnisse eines Ostschweizer Kantonalbank-CIO. Er findet zwar die Konvergenz von Daten und Sprache samt den zugehörigen Techniken VoIP und Bandbreitenmanagement grundsätzlich wichtig, ist von den bisherigen Erfahrungen damit aber nicht begeistert. Dennoch hat seine Bank im Jahr 2007 neben einem grösseren Projekt bei den Kern-Bankenapplikationen auch die Telefonie im Projektvisier. Als interessante Möglichkeit zur Standardisierung und Kostensenkung sieht er auch den vermehrten Einsatz von Multifunktionsprinting.

 
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