IBM führt Cloud-Services für Unternehmen ein

IBM führt Cloud-Services für Unternehmen ein

6. Oktober 2009 - Bei IBM gibt es zwei neue Cloud-Services für den Unternehmenseinsatz. Der Messaging-Dienst Lotuslive iNotes ist ab Fr. 4.27 pro Monat und User erhältlich. Bei Smart Business Service Asset handelt es sich um ein Self-Service-Portal für den User-Support.

IBM macht auf Webanwendungen für den Unternehmenseinsatz: Mit Lotuslive iNotes bietet Big Blue ab sofort neue E-Mail-Services aus der Cloud an. Als Besonderheit unterstreicht der Hersteller die Zuverlässigkeit und Sicherheit des Dienstes – beides entspreche dem Niveau, das man üblicherweise mit einem E-Mail-System im Eigenbetrieb verbinde. Das Angebot umfasst Mail, Kalender- und Adressverwaltung und kann sowohl als eigenständige Lösung betrieben oder zusammen mit einem bestehenden Messaging-System wie Lotus Notes oder Microsoft Exchange eingesetzt werden.


Bei einer Vorausbestellung für ein Jahr kostet Lotuslive iNotes pro User und Monat CHF 4.27, inbegriffen ist ein Gigabyte Speicherplatz pro Nutzer. Laut IBM steht der neue Service bei mehreren Unternehmen bereits im Einsatz. Nokia nutzt Lotuslive iNotes, um rund anderthalb Millionen Mobiltelefonkunden mit E-Mail-Services zu versorgen. Panasonic bietet einigen Tausend Mitarbeitern Webmail-Services auf Basis des IBM-Angebots an und bindet auch Lieferanten und Partner in die Cloud-Infrastruktur ein.

Neben Lotuslive iNotes führt IBM einen zweiten Cloud-Service ein: IBM Smart Business Service Asset ist in einer Zusammenarbeit vom IBM Research und IBM Global Services entstanden und ermöglicht versierten IT-Nutzern eine schnelle Problemlösung über ein personalisiertes Self-Service-Portal. Das Portal bietet mehrsprachigen Support über verschiedene Kanäle wie Remote-Zugang, Chat oder Problemanalyse durch Data Mining. Der Dienst lässt sich mit gängigen Ticketing-Systemen integrieren – laut IBM können Helpdesks so die Anrufe reduzieren und ihren Service-Level heben. Als Kunde von Smart Business Service Asset nennt IBM den Chemieriesen Dow Chemical, der ihn für den Enduser-Support einsetzt.

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