Storage as a Service für KMU

Storage as a Service für KMU

22. Oktober 2010 - Die Anforderungen an die IT steigen, die Budgets sinken. Gerade bei der Datensicherung kann das fatale Folgen haben. Storage as a Service kann hier eine Lösung sein.
Artikel erschienen in IT Magazine 2010/11
(Quelle: Vogel.de)

Genauso regelmässig, wie im Herbst die bunten Blätter irgendwann zu Boden sinken, prallen in den dann ebenfalls anstehenden Budget-Runden die Vorstellungen der IT-Abteilung auf die Ansprüche der Nutzer, die Vorstellungen des CEO, den Budgetrahmen und – nicht zu vergessen – auf das, was an Leistungen und Services von Kunden und Partnern einfach erwartet wird. Eine Lösung, die alle zufriedenstellt, ist in der Regel nicht bezahlbar.



Häufig stellt sich dann heraus, dass die Welt im Handling für die Nutzer so schön und neu und einfach sein könnte – nur ist sie dabei dann aber gleichzeitig auch so komplex in der Administration, dass sie von einer kleinen IT-Abteilung nicht mehr wirklich beherrscht werden kann.



Das gilt für die benötigte Hardware und Services genauso wie für das Know-how, das bei einem Generalisten nie so vertieft sein kann wie bei einem Spezialisten, der sich mehrheitlich nur mit einem Aspekt des ganzen Systems auseinandersetzt. In kleineren Abteilungen hat es oft keinen Platz für Spezialisierungen. Da ist der Allrounder gefragt, mit allen Vor- und Nachteilen, die diese Lösung mit sich bringt. Die Anforderungen kann man aber auch nicht herunterschrauben – was also tun?




Service Provider können kleinen Organisationen bei der IT helfen

Eine mögliche Lösung ist eine Auslagerung an einen Service Provider – entweder der ganzen IT oder nur einzelner Prozesse, wie zum Beispiel die Datenspeicherung. Das Speichern von Daten und die damit verbundenen Anforderungen und gesetzlichen Vorgaben sind ein komplexes Thema, das vielfach richtig ins Geld geht. Mit einer Auslagerung an einen Service Provider geht oft nicht nur eine Kostenreduktion, sondern gleichzeitig eine Qualitätsverbesserung einher.



Die Verfügbarkeit und damit auch die Sicherheit der Daten wird immer wichtiger. Ein intakter Datenbestand ist einer der geschäftskritischsten Faktoren überhaupt. Dabei steigen die Datenmengen exponentiell ebenso wie die Anforderungen an Archivierung und Disaster Recovery. Was nützen Sicherungssysteme, die im Notfall nur durch den dann mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht anwesenden Spezialisten bedient werden können oder die alle anderen Aktivitäten während der Wiederherstellung der Daten unterbrechen? Hier immer à jour und arbeitsfähig zu bleiben, ist ein Unterfangen, das die Möglichkeiten eines kleinen Unternehmens oft sprengt.



Lagert man diese Aufgaben an einen Service Provider aus, lösen sich viele Probleme oder werden zumindest deutlich kleiner: Das Rechenzentrum eines Providers ist zumeist nach den neuesten Kriterien strukturiert und mit der entsprechenden Technologie ausgestattet. Unterschiedliche Kunden haben unterschiedliche Anforderungen und so sind die Mitarbeiter in der Regel überdurchschnittlich qualifiziert. Zudem wird ein Rechenzentrum rund um die Uhr überwacht. Die Aufgabe des KMU besteht darin, die eigenen Anforderungen zu eruieren und diese dem Provider mitzuteilen. Trotz der Auslagerung des Alltagsgeschäfts bleibt das Unternehmen alleiniger Herr seiner Daten – je nach Vertrag sogar auf nur von ihm genutzten Systemen. So besteht in einem Rechenzentrum die Möglichkeit, Server nicht zu teilen, sondern allein zu nutzen und diese gegebenenfalls besonderen Sicherungen zu unterziehen. Gerade für sensible Daten kann dies eine Möglichkeit sein, in einem externen Rechenzentrum gehostet und verwaltet zu werden.



Die Vorteile, die Lösung über einen Service Provider zu beziehen, liegen für ein KMU auf der Hand: Qualität und Umfang der Dienstleistung eines spezialisierten Partners sind in der Regel besser als die, die mit «Bordmitteln» erbracht werden können. Das Unternehmen hat Zugriff auf Technologien, die es für sich allein oft schon aus Kostengründen nicht nutzen könnte, und eigene Ressourcen für mögliche Lastspitzen braucht es auch nicht mehr. Zudem können die Kapazitäten relativ einfach erweitert werden. Statt Investitionen zu tätigen wird nur das bezahlt, was auch effektiv gebraucht wird.


 
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