Flucht mit fraglichen Zukunftsaussichten

Flucht mit fraglichen Zukunftsaussichten

29. März 2010 - Kaum mehr ein Arbeitsschritt, der nicht essenziell von Informatik abhängt. Als unbedarfter Aussenstehender würde man denken, die Datenverarbeitung müsste darum immer mehr zum Kerngeschäft
Artikel erschienen in IT Magazine 2010/04

Kaum mehr ein Arbeitsschritt, der nicht essenziell von Informatik abhängt. Als unbedarfter Aussenstehender würde man denken, die Datenverarbeitung müsste darum immer mehr zum Kerngeschäft avancieren, zur absoluten Management-Priorität. Die Realität ist verwirrenderweise eine ganz andere. Immer mehr Firmen lagern immer grössere Teile ihrer Informatikkompetenzen aus. Das ist in etwa so unbegreiflich, wie wenn die in Sachen Wirtschaft tonangebende Schweizer Tageszeitung ihren Inserateverkauf einem Drittanbieter übergibt.


Schwer verständliche Beweggründe

Genauso frage ich mich, wieso eine grosse Schweizer Bank den Austausch ihrer über lange Jahre an ihre spezielle Organisation angepasste Eigenentwicklung gegen eine Standard-Software erwägt, die nur knapp 30 Prozent der Funktionalität bietet. Wieso steigt der Outsourcing-Anteil in den Unternehmen immer weiter an, obwohl die Praxiserfahrungen der letzten Jahre fast unisono zeigen, dass dadurch weder Kosten gespart noch die Servicequalität gesteigert werden? Im Gegenteil; häufig kommt das Auslagern sogar teurer und die Qualität sinkt.

 
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