Teure Einbahnstrasse ins Auslagern

Teure Einbahnstrasse ins Auslagern

7. September 2009 -
Artikel erschienen in IT Magazine 2009/09

Die perfekte Firma ist wie ein Dirigent. Sie leitet ein Orchester von Zulieferern und stellt dabei möglichst wenig selber her. Dieses von den Wirtschaftskaderschmieden in St. Gallen und Übersee gepredigte Idealbild hat in der Finanzkrise Risse bekommen. Die meisten Unternehmen straffen derzeit ihre Lieferketten. Die Zahl der Zulieferer wird verkleinert, um die Abhängigkeit vom wirtschaftlichen Wohlergehen anderer zu minimieren. Die gefährlichen Schieflagen vieler Einzelteile-Hersteller haben aufgezeigt, wie real das Risiko werden kann, durch den Ausfall eines Lieferanten selber handlungsunfähig zu werden.


Lieferketten-Risiken

Was für die Lieferketten der Industrie gilt, ist auch für das IT-Outsourcing wahr: Jede Auslagerung bedeutet eine Abhängigkeit und damit ein Risiko. Kann Ihre Firma ohne IT funktionieren? Wie viele Unterlieferanten sind in das Outsourcing involviert? Wie lange Ausfallzeiten können Sie verkraften? Was passiert, wenn Ihr Outsourcer oder einer seiner Zulieferer Konkurs geht? Wie wird es um die Service-Qualität bestellt sein, wenn er in finanzielle Schwierigkeiten gerät?

Dies betrifft Sie im weitgehend stabilen Schweizer Umfeld nicht? Die Gefahr, dass Schwierigkeiten Ihrer Lieferanten auf Ihre Firma durchschlagen, ist in einer globalisierten Wirtschaft grösser, als man lange gemeint hat. In mehrstufigen Lieferketten können lawinenartige Zusammenbrüche spontan auftreten.

 
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