Teure, aber sichere Leichtgewichte

Teure, aber sichere Leichtgewichte

17. April 2009 - Ultralight-Notebooks sind teurer, punkten gegenüber den Netbooks aber mit Ausstattung und Sicherheits-Funktionen.
Artikel erschienen in IT Magazine 2009/05

Auf den ersten Blick unterscheiden sich Ultralight-Notebooks und Netbooks kaum. Beide Gerätegattungen punkten mit ihrem geringen Gewicht, was für Mitarbeiter, die viel auf Reisen sind, ein wichtiger Aspekt ist. Zudem sind sie durch die geringe Bildschirmgrösse sehr handlich.



Betrachtet man aber das Innenleben der Geräte, so zeigen sich die teilweise doch beträchtlichen Unterschiede. Auch wenn Netbooks aktuell im Trend liegen, so sind sie doch bezüglich Ausstattung und Sicherheits-Features für viele Unternehmen noch keine richtige Alternative zu den Ultralight-Notebooks. Diese sind zwar in den meisten Fällen um einiges teurer als die Mini-Notebooks, überzeugen aber gerade im Bereich Sicherheit. Business-Geräte enthalten oftmals kritische Unternehmensdaten, die nicht für die Allgemeinheit gedacht sind. Die Hersteller setzen daher bei den Ultralight-Notebooks auf Sicherheitsfeatures wie Fingerabdrucksensor oder Trusted Platform Module (TPM).




Sicherheit macht den Unterschied

Unterschiede bezüglich Ausstattung bei den verschiedenen Herstellern der Infoweek-Marktübersicht zeigen sich beim TPM. Asus, Fujitsu und MSI haben bei ihren Geräten darauf verzichtet. Einen Fingerabdrucksensor sucht man derweil bei Acer, Asus, Fujitsu und MSI vergeblich. Dafür haben alle Hersteller, ausser Asus, ihre Notebooks mit stossgedämpft montierten Festplatten ausgerüstet.



Bei allen Geräten der Infoweek-Marktübersicht sind Low-Voltage-Prozessoren von Intel im Einsatz. Auch hier ist Asus die Ausnahme, da es für sein Ultralight-Notebook eine eigentlich für Netbooks entwickelte Atom-CPU von Intel verwendet.



Mit einem Preis von nur 1099 Franken ist das Gerät von Asus dafür das Günstigste. Allerdings führt dieser Preis dazu, dass die Anwender auf viele, für Business-Notebooks wichtige Features verzichten müssen. Ebenfalls relativ kostengünstig ist mit 1199 Franken das Aspire 3810T von Acer. Das teuerste Ultralight-Notebook kostet 4506 Franken und stammt von Panasonic. Die Preise der restlichen Geräte liegen zwischen 1500 und 3500 Franken.


 
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