Aufbruchstimmung in Interlaken

Aufbruchstimmung in Interlaken

20. März 2009 - Trotz etwas weniger Besuchern im Vergleich zur letzten Austragung ziehen die Xdays-Hauptpartner Microsoft, Orange Business Services und Neuling EMC ein positives Fazit.
Artikel erschienen in IT Magazine 2009/04

Nicht mehr im Herbst, sondern im Frühling fanden die fünften Xdays in Interlaken statt. In den anderthalb Jahren dazwischen, 2008 gab es keine Xdays, hat sich einiges getan. Unter anderem musste ein Ersatz für den abgesprungenen Hauptpartner HP gefunden werden. Das gelang, EMC stieg ein. An der Business-&-ICT-Networking- Plattform änderte dieser Wechsel nur wenig, sie präsentierte sich 2009 praktisch genau so, wie bei der letzten Ausgabe 2007. Neu hinzugekommen sind einzig Business Tracks, die das Konferenzprogramm ergänzten, und Fujitsu Siemens Computers als sogenannter Leading Partner.



Die Teilnehmerzahlen der Xdays 2009 gingen im Vergleich zur letzten Austragung leicht zurück: 1400 Personen fanden heuer den Weg ins Berner Oberland, 2007 waren es noch 1500. Peter Waser, Chef von Microsoft Schweiz, spricht dennoch von einem Erfolg: «Der grosse Besucheraufmarsch zeigt, dass unser Angebot trotz oder gerade in der Krisenzeit ankommt.»



Die Xdays standen in diesem Jahr unter dem Motto «The Magic of Technology», alles drehte sich aber um die Wirtschaftskrise. Man diskutierte nicht nur über Trends und Entwicklungen in der Informations- und Kommunika­tionstechnologie, sondern vor allem darüber, wie die ICT in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ihren Beitrag zum Unternehmens­erfolg leisten kann. Trotz düs­teren Aussichten herrschte Aufbruchstimmung, man zeigte sich gewappnet für die kommenden Monate und zeigte Lösungsansätze. Da war zum Beispiel Microsoft, das an den Xdays seine Software- and Services- Strategie präsentierte. Das erste Produkt dieser Bemühungen ist die Business Productivity Online Suite (BPOS), die seit kurzem in der Schweiz erhältlich ist. Fujitsu Siemens Computers zeigte seine Idee und den Plan zu «Infrastructure as a Service». Ausserdem kündigte CTO Joseph Reger für den Herbst erste FSC-Angebote für die Client-Virtualisierung an und erklärte, dass man sich ab April, im «neuen» Unternehmen ganz klar nur noch auf den Business-Markt konzentrieren wird.



Interessant war auch ein Podiumsgespräch aller Key- und Leading-Partner, wo unter anderem über die zukünftige Rolle des CIOs sowie Wege aus der Krise diskutiert wurde.





(mv)

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