Vier MFP für KMU unter der Lupe

Vergleichstest

Vier MFP für KMU unter der Lupe

Artikel erschienen in IT Magazine 2018/01
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3. Februar 2018 -  Auch wenn im Geschäftsalltag immer mehr Dokumente digital erzeugt und verarbeitet werden, benötigen die meisten Unternehmen nach wie vor Drucker. "Swiss IT Magazin" hat vier Business-MFP namhafter Hersteller auf Herz und Nieren geprüft.
Vier MFP für KMU unter der Lupe
HP bietet mit dem Pagewide Pro 477dw einen sehr guten Leistungsmix. Prädikat: sehr gut. (Quelle: HP)
Man könnte dem Eindruck erliegen, einen Multifunktionsdrucker für das eigene Unternehmen zu kaufen, sei heute eine relativ einfache Sache. Letztlich gilt es lediglich zu entscheiden, ob man bei der Drucktechnologie auf Tinte oder Laser setzt, denn die meisten multifunktionalen Geräte kommen heute mit allen wichtigen Features daher, die anspruchsvolle Geschäftskunden erwarten, wie eine drahtlose Anbindung, einen Scanner, Fax, Duplexdruck und so fort. In Tat und Wahrheit entwickeln sich aber auch die Druckertechnologien ständig weiter und so gibt es auch bei den gängigen Druckverfahren immer wieder Neuerungen, die es in die Entscheidungsfindung mit einzubeziehen gilt. "Swiss IT Magazine" hat vier aktuelle MFP-Modelle der Marken Brother, Canon, Epson und HP im Hinblick auf ihre Tauglichkeit im Geschäftsalltag getestet. Sie verwenden unterschiedliche Drucktechnologien, verfügen aber sonst über vergleichbare Features und sind auch im Anschaffungspreis ähnlich positioniert. Bekanntlich sind aber die effektiven Druckkosten ausschlaggebend sowie die Qualität der Ausdrucke, weshalb sich hier gerade für kleinere Unternehmen ein zweiter Blick lohnt.
Vergleicht man zunächst die Datenblätter der vier Multifunktionsdrucker, dann fällt auf, dass sich die Testkandidaten in sehr vielen Punkten ähnlich sind, so zum Beispiel im Umfang der Funktionen und der Konnektivität. So gehört es heute offensichtlich zum guten Ton, in einem Business-MFP einen NFC-Chip für den drahtlosen Druck ab Mobilgerät zu verbauen. Auch kaum aus einem Gerät dieser Klasse wegzudenken: ein Farb-Touchscreen. Von den technischen Spezifikationen her gesehen schenken sich die vier getesteten MFPs also nicht viel, der Teufel steckt hier buchstäblich im Detail. Ein wenig anders sieht es bei der Qualität der Ausdrucke und der Geschwindigkeit der Geräte sowie der Höhe der Folgekosten aus, aber dazu später mehr. Zu Beginn ist es wichtig darauf hinzuweisen, die Drucker nach der Inbetriebnahme nicht nur über die Windows-Einstellungen zu installieren, weil dabei nur generische Treiber geladen werden. Der Download spezifischer Herstellertreiber ist daher ein Muss. Diese sind auf das jeweilige Gerätemodell zugeschnitten und erlauben die Nutzung verschiedener Zusatzfunktionen, die in den generischen, von Windows installierten Treibern nicht oder nur mit Einschränkungen abgebildet sind.
 
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Kommentare

Montag, 26. Februar 2018 Hans Fröhlich
Zitat aus dem Newflash von HP: "Bei den Business-MFPs hat HP die Nase vorn und bestätigt dies nachhaltig. Lesen Sie dazu den Bericht im «Swiss IT Magazin»." (Link auf Ihren Artikel) Halte ich für weit aus dem Fenster gelehnt, wenn in Ihrem Test zahlreiche Mitbewerber wie bspw. Xerox nicht getestet wurden.

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