Netzwerkspeicher für KMU

Vergleichstest

Netzwerkspeicher für KMU

Artikel erschienen in IT Magazine 2018/10
Seite 2

Hardware & Spezifikationen

Beim RN424 handelt es sich um ein Gerät mit einem LC-Display auf der Vorderseite und fünf modern aussehenden, blau hinterleuchteten Tasten, mit denen einfache Funktionen ausgeführt werden können. Die Front zeichnet sich durch eine Klappe aus, auf der sich die eben erwähnten Tasten befinden, mit denen via Display durch das Menü navigiert wird. Dies gestaltet sich schon nach wenigen Versuchen sehr intuitiv – auch ohne Griff zur Anleitung.

Durch das Öffnen der Front-Klappe erhält man Zugang zu den Laufwerksschächten, in die man mit wenigen Handgriffen und ohne Werkzeug Datenträger einlegen kann. Unterhalb des Schwenkgehäuses und der Laufwerksschächte befindet sich ausserdem ein einzelner USB 3.0-Anschluss. Auf der Rückseite des RN424 befinden sich zwei Gigabit-Ethernet-Ports, ein zweiter USB-3.0-Port, ein eSATA-Port, der Stromanschluss sowie ein Kensington Lock. An dieser Stelle stellt sich die Frage, ob Netgear nicht besser einen Thunderbolt- statt des etwas veralteten eSATA-Ports verbaut hätte. Im Innern des RN424 arbeiten eine Intel Atom C3338 1,5 GHz Dual Core ­CPU sowie 2 GB DDR4 RAM, das sich leider nicht durch zusätzliche Speichermodule erweitern lässt. Die Kühlung übernimmt ein Ventilator mit 12 Zentimetern Durchmesser an der Rückseite, der extrem leise arbeitet. Via Smartphone App wurde im Testbetrieb eine Lautstärke von gerade einmal 38,4 Dezibel gemessen.

Hinsichtlich Design und Bauqualität lässt sich am ReadyNAS 424 nichts bemängeln. Das Gerät im Metallgehäuse wie auch alle Bauteile wirken stabil und für den Fall, dass man Zugriff zum Innern des NAS benötigt, lässt sich dieses ziemlich einfach öffnen und ermöglicht somit auch eine einfache Wartung.

Setup

Zur Installation und Einrichtung des NAS bietet Netgear zwei Optionen: Die Offline-Installation über RAIDar oder die Online-Installation über einen Web Wizard. Nachdem sich das NAS im Netzwerk registriert hat, beginnt automatisch die Installation von ReadyNAS OS 6, wonach via Browser auf das Gerät zugegriffen werden kann. Das Browser-basierte Set-up-System von Netgear nennt sich Readycloud und ist klar auf Einfachheit getrimmt. Es führt durch alle Bereiche des umfangreichen Funktionssets des Geräts. Beide Installationsoptionen klappten im Test auf Anhieb auch ohne Handbuch, trotzdem lohnt sich ein Blick in die beiliegende Installations-Hilfe, da man bei der Einrichtung, insbesondere als Laie oder Neueinsteiger, doch schnell mal von der Fülle an Optionen den Überblick verlieren kann. Netgear empfiehlt zudem die Einrichtung über den Web Wizard, was durchaus Sinn macht, sollte man nicht auf die Möglichkeit zur Offline-Installation angewiesen sein.

Ist die Einrichtung abgeschlossen, erhält man Zugang zur ReadyNAS-OS-6-­Oberfläche, die sofort durch Übersichtlichkeit trotz zahlreicher Einstellungsmöglichkeiten besticht.
Vorherige Seite  
Seite 2 von 7
Nächste Seite

Neuen Kommentar erfassen

Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.
Anti-Spam-Frage Wieviele Zwerge traf Schneewittchen im Wald?
Antwort
Name
E-Mail
NEWSLETTER ABONNIEREN
Abonnieren Sie unseren täglichen Newsletter mit den wichtigsten ICT-Meldungen
SWISS IT MAGAZINE - AUSGABE 2019/10
Schwerpunkt: Application Management Services
• Application Management 2019
• Auch bei KMU spricht alles für die Cloud
• Containerlösungen - die Symphonie für die ­Unternehmens-IT
• Mobile Apps: Trends und Vorgehensweisen
• Innovationstreiber Application Management
Zum Inhaltsverzeichnis
SPONSOREN & PARTNER