Facebook erweitert Whatsapp Business um Hosting-, Shopping-Funktionen und Preisstufen

Facebook erweitert Whatsapp Business um Hosting-, Shopping-Funktionen und Preisstufen

(Quelle: Facebook)
26. Oktober 2020 - Facebook wird demnächst damit beginnen, In-App-Käufe in Whatsapp und Hosting-Diensten anzubieten. Da Ziel: Die Einnahmen aus der App steigern und gleichzeitig die E-Commerce-Infrastruktur im gesamten Unternehmen zusammenführen.
Facebook hat sich sehr darum bemüht, ein wichtiger Partner für kleine und mittlere Unternehmen zu sein, die das Internet als Schnittstelle zur Welt nutzen, und seine Messaging-Plattform Whatsapp mit rund 50 Millionen Unternehmen und insgesamt mehr als 2 Milliarden Nutzern war ein zentraler Bestandteil dieses Pitches.

Jetzt nimmt das Unternehmen drei grosse Ergänzungen rund um Whatsapp vor, um den Service für Unternehmen noch schmackhafter zu machen. So führt Facebook die Möglichkeit ein, Waren und Dienstleistungen in Whatsapp-Chats einzukaufen und zu bezahlen; dazu wird Facebook sich mit Hosting-Providern zusammenschliessen und ein neues Produkt namens Facebook Hosting Services anbieten, um die Online-Assets und -Aktivitäten von Unternehmen zu hosten; und – im Einklang mit seiner wachsenden Produktpalette – wird Facebook damit beginnen, Unternehmen, die Whatsapp for Business nutzen, Gebühren zu berechnen.

Facebook gab die Neuigkeiten in einem kurzen Blog-Beitrag bekannt, in dem Details beleuchtet werden. Preise zu den neuen Gebühren werden aber noch keine genannt. Der Facebook Hosting Service soll derweil gemäss dem Unternehmen aber die gleiche End-to-End-Verschlüsselung anbieten, die Whatsapp derzeit für Chats bereitstellt. "Wir sind bestrebt, den Menschen eine sichere, transparente und die Privatsphäre schützende Möglichkeit zu bieten, mit Unternehmen zu kommunizieren", heisst es in einer Erklärung.
Die Facebook-Hosting-Dienste sollen derweil in den kommenden Monaten zur Verfügung stehen, ein konkretes Datum gibt es aber noch nicht. "Wir teilen unsere Pläne jetzt mit, während wir mit unseren Partnern zusammenarbeiten, um diese Dienste verfügbar zu machen", so das Unternehmen in einer Erklärung gegenüber "Techcrunch". (swe)

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