Test Center – Blade Shadow

High-End-Desktop aus der Cloud

High-End-Desktop aus der Cloud

(Quelle: Blade)
1. Dezember 2018 - Den Desktop in die Cloud verschieben? Blade macht’s möglich: Für knapp 40 Franken im Monat erhalten Nutzer einen stets aktuellen High-End-Rechner direkt auf ihre Geräte gestreamt. Wir haben getestet, ob sich das Angebot auch im professionellen Umfeld eignet.
Artikel erschienen in IT Magazine 2018/12
An Streaming-Angeboten, die versprechen, den Gaming-­Desktop obsolet zu machen, mangelt es definitiv nicht. Doch den kompletten Desktop als Strea­ming-­Setup anzubieten? Das scheint auf den ersten Blick gewagt, hat aber unser Interesse geweckt. Denn genau das bietet Blade mit Shadow, einem Streaming-­Service, der nun auch in der Schweiz ver­fügbar ist und nicht nur für Gaming angespriesen wird, sondern auch für professionelle Tasks.

Ein leistungsfähiger Rechner, jederzeit und auf jedem Gerät abrufbar, wo immer man gerade ist, so lautet das Versprechen von Shadow. Apps gibt’s momentan für Windows, MacOS und Android. Ubuntu- und iOS-Versionen befinden sich in der Beta-Phase. Als Nabelschnur zum Cloud-Rechner dient dabei die Internet-­Leitung der Nutzer, und dabei muss es sich gemäss dem Hersteller keineswegs um Glasfaser handeln. Bereits 15 Mbit/s sollen für den Gebrauch geeignet sein, sei es über Kabel oder WLAN.
Shadow richtet sich zwar primär noch an Gaming-Anwender, doch auch für professionelle Nutzer könnte das Angebot künftig interessant sein.


Volle Leistung, stets aktuell

Doch was genau bekommt man für die monatliche Abo-Gebühr, die mit mindestens 40 Franken zu Buche schlägt? In Sachen Grafik-Power hält sich Blade ein wenig bedeckt, spricht aber von einer professionellen GPU, die gleichwertig zu einer Nvidia GTX 1080 sein soll. Dazu gibt’s eine Xeon-CPU mit acht dedizierten Threads, 12 GB DDR4-Arbeitsspeicher und mindestens 256 GB Speicherplatz (erweiterbar um 1 TB). Interessant ist zudem, dass im Angebot auch eine 1-Gbit/s-Internetverbindung inkludiert ist. Die Leitung des Nutzers wird also nur verwendet, um zwischen Shadow und dem Client-Gerät zu kommunizieren, also das Bild darzustellen und Inputs zu übermitteln. Downloads werden derweil direkt über die Leitung im Rechenzentrum (welches sich für die Schweiz in Amsterdam befindet) von Shadow durchgeführt. Ausserdem verspricht Blade, dass Shadow stets mit der aktuellsten Windows-10-Version läuft, und auch die Hardware soll fortlaufend aktualisiert werden.
 
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