Erleuchtet von einem zweiten Bildschirm

Asus Zenbook Pro 15 (UX580)
Erleuchtet von einem zweiten Bildschirm

Erleuchtet von einem zweiten Bildschirm

(Quelle: Asus)
Artikel erschienen in IT Magazine 2018/10
Seite 1
29. September 2018 -  Das neue Asus Zenbook Pro kommt auch in einer Variante mit integriertem Touchscreen statt einem herkömmlichen Trackpad. "Swiss IT Magazine" hat sich das genauer angeschaut, und wurde durchaus positiv überrascht.
Es reicht heutzutage wohl nicht mehr, einfach nur die neuesten Komponenten in einen gut gebauten Laptop zu stecken. Die Hersteller versuchen ihre Geräte mit neuen, innovativen Features zu bestücken, um so im hart umkämpften Markt für Furore zu sorgen. Genau das versucht Asus – nicht zum ersten Mal – mit seinem neusten Zenbook Laptop. Die Innovation nennt sich Screenpad, wobei es sich um einen Touchscreen handelt, der das Trackpad ersetzt und quasi als zweiter Bildschirm verwendet werden kann. Neugierig geworden? Wir auch.

Asus hat uns zum Test eine Mid-Range-Konfiguration mit 16 GB RAM und einer 512-GB-SSD des Zenbook Pro 15 zur Verfügung gestellt: Ausgestattet mit Intel-Core-i7-8750H CPU, einer Geforce-GTX-1050-Grafikeinheit, einem Full-HD-IPS-Display und dem bereits erwähnten Screenpad. Kostenpunkt: rund 1900 Franken. Damit sollte das Zenbook Pro 15 genügend Leistung für die meisten Anwender liefern. Doch bietet das Screenpad genügend Mehrwert, um Asus’ neuestem Kraftpaket im Notebook-Markt eine Chance zu geben?

Design, Verarbeitung & Display

Das Update 2018 des Zenbook Pro übernimmt die meisten Merkmale der 2017er-Modelle, jedoch gibt es auch einige Änderungen, die erwähnenswert sind. Erstens ist das Modell neu in der Farbe Deep Dive Blue erhältlich, inklusive einigen dezenten Akzenten. Die goldenen Umrandungen auf der Innenseite sowie auf dem Deckel sind wohl Geschmackssache, doch verleihen sie dem ansonsten eher unscheinbaren Gerät einen edlen Touch. Die Bezel des Zenbook Pro sind seitlich nur 7,3 Millimeter dick, was mit etwas gutem Willen fast den Eindruck eines nahezu randlosen Displays erwecken kann. Der untere (hier findet sich eine Kamera) und obere Rand (wo das Asus-Logo platziert wurde) des Displays sind jedoch etwas dicker ausgefallen.

Was sich gegenüber den vorhergehenden Modellen ebenfalls geändert hat, ist die Oberfläche der Tastatur, die nun eine Textur erhält, die nicht nur schön aussieht, sondern auch Verschmutzungen etwas besser verdecken sollte als die glatte Oberfläche der letzten Zenbook-Pro-­Geräte. Das 15-Zoll-Notebook wiegt 1,88 Kilogramm, was trotz dem aus einem Block gefertigten Aluminium-Gehäuse angenehm leicht ist. Verändert wurde auch die Position der Lautsprecher, die neu auf der Unterseite platziert wurden, was der Klangklarheit und auch -qualität aber nicht besonders förderlich ist. Eine letzte kleine Änderung betrifft den Fingerprint-­Leser, der nicht mehr in das Trackpad integriert ist, sondern unter den Pfeiltasten platziert wurde. Ansonsten hat sich nicht viel verändert im Vergleich zu den Vorgängermodellen, einschliesslich des Tastaturlayouts und des Scharniers des Bildschirms, das leider ziemlich steif ist und beide Hände benötigt, um das Displayanzuheben.

Unser Testgerät ist mit einem entspiegelten 15,6-Zoll-Full-HD-Display bestückt, aber es gibt auch eine 4K-­Ver­sion. Laut Asus sind die Screens gemäss Pantone kalibriert und decken 100 Prozent des Adobe-RGB-Bereichs ab, wodurch die Farbtreue sehr genau sein soll. In der Praxis gibt das Display keinen Anlass zur Kritik: Es ist scharf, lichtstark, spiegelt nicht und scheint tatsächlich sehr farbgenau zu sein. Allerdings ist der primäre Bildschirm des Geräts für einmal auch nur sekundär.
 
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