Problematisches Windows 10 April 2018 Update zu schnell ausgerollt

Problematisches Windows 10 April 2018 Update zu schnell ausgerollt

Problematisches Windows 10 April 2018 Update zu schnell ausgerollt

(Quelle: Microsoft)
31. Mai 2018 -  Das Windows 10 April 2018 Update hat zwar innerhalb eines Monats bereits 50 Prozent Akzeptanz erreicht, funktioniert aber immer noch nicht reibungslos. Schwarze Bildschirme und hakelige Darstellungen auf Rechnern mit Avast Antivirus tauchen nach wie vor auf. Auch Chrome-Nutzer sind nicht glücklich.
Das Windows April 2018 Update – Version 1803 – hat 50 Prozent Marktanteil in ungeschlagenen vier Wochen erreicht. Die letzten Updates brauchten zwei bis drei Monate für diesen Meilenstein. Die schnelle Akzeptanz könnte zwar ein Zeichen dafür sein, dass das Update gut bei den Windows-10-Nutzern ankommt, allerdings kommt es mit der neuen Version immer wieder zu Problemen, wie "Zdnet" schreibt.

Letzte Woche murrten etliche Anwender, die nach der Aktualisierung auf einen schwarzen Bildschirm schauen mussten. Einige gaben Avast Antivirus die Schuld an dem Problem, aber die Sicherheitsfirma wies die Vorwürfe weit von sich (Swiss IT Magazine berichtete).

Das Update scheint abgeschlossen zu sein, aber nach der Anmeldung sehen Anwender, die Avast ausführen, jetzt nur noch einen leeren Desktop ausser Papierkorb und Taskleiste. Auch das Startmenü und der Task-Manager verweigern den Dienst.

"In Zusammenarbeit mit Avast hat Microsoft ein Element des Avast Behavior Shield identifiziert, das mit dem Update vom April 2018 in Konflikt steht und zu dieser Erfahrung führen kann", erklärt Microsoft zu dem Problem in seinem Benutzerforum. Weiter heisst es: "Avast hat ein Update veröffentlicht, das dieses Problem lösen soll. Sobald Sie Ihr System wiederhergestellt haben, stellen Sie sicher, dass Ihr Avast Antivirus auf dem neuesten Stand ist."

Das Update hat auch dazu geführt, dass Systeme bei Verwendung von Google Chrome einfrieren und weitere Probleme mit dem schwarzen Bildschirm auf Dell Alienware-PCs auftreten.

Wie es der Windows-Beobachter Paul Thurrott ausdrückt, ist das Update aufgrund der Geschwindigkeit dieses Rollouts angesichts all dieser Fehler "sehr viel schlechter" als erwartet. (rpg)
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