Digitale Fitness für alle

Digitale Fitness für alle

Digitale Fitness für alle

(Quelle: Sportsnow)
Artikel erschienen in IT Magazine 2018/03
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3. März 2018 -  Individuell, aber doch zusammen – das ist der Trend für viele Fitness-Angebote. Sportsnow hat die passende Business-Software für die neue Generation Studios entwickelt.
Der Fitnessmarkt ist im Wandel, es gibt viele neue Konzepte, die den Community-Gedanken in den Mittelpunkt stellen beziehungsweise von der klassischen Mucki-Bude abweichen. "Man könnte von Boutique-Studios beziehungsweise -Angeboten sprechen. Leider gab es dafür keine gute Software", so Jelan Ong, Mitgründer von Sportsnow. Das Unternehmen hat gehandelt, eine entsprechende Cloud-Lösung lanciert und konnte seit 2015 über 1000 Kunden in der ganzen Schweiz und sogar im Ausland gewinnen.

Seinen Ursprung hat Jelan Ongs Sportsnow am Start-up-Weekend 2013 in Zürich. Hier pitchte der Fitness-Fan und ETH-Informatiker eine erste Idee und gewann. In nur 48 Stunden stand der erste Prototyp und es konnten bereits erste Weggefährten rekrutiert werden. "Ganz bei Null habe ich ehrlicherweise nicht angefangen. Ich hatte schon während der Studienzeit Websites für Fitness-Studios gemacht und sogar ein Buchungs-Tool für Kurse und Stunden geschrieben", so Ong.

Wartelisten und Push-Nachrichten

Mittlerweile ist Sportsnow seit zwei Jahren am Markt und wird von Personal Trainern, Yoga-Studios, Fitness-Veranstaltern und sogar Banken und Versicherungen eingesetzt. Die Lösung erlaubt es Fitness-Unternehmern, Rechnungen zu schreiben, Mitglieder zu verwalten, Online-Bezahlungen entgegen zu nehmen sowie Stunden und Kurse zu organisieren.

Parallel zur Desktop-Lösung gibt es eine App für Kunden. Mit dieser App kann der Nutzer sein Abo einsehen, Stunden buchen und mit Kollegen kommunizieren beziehungsweise sehen, wer gerade welchen Kurs besucht. "Mit Crossfit und Bootcamps geht der aktuelle Trend stark in Richtung gruppenorientierter Trainingsprogramme. Hier ist das gemeinsame Trainieren Teil der Motivation", so Ong. Ein gutes Beispiel sind die formlosen Bootcamps. Hier trifft man sich über den Mittag mit einem Trainer im Park und macht Sport. Via Sportsnow kann der Trainer genau sehen, wer die Stunde gebucht hat, aber auch Anweisungen zum Treffpunkt geben oder informieren, was die Sportler mitbringen sollen. Was ebenfalls praktisch ist, sind die Wartelisten: Hier kann sich der Nutzer für ausgebuchte Stunden eintragen und wird via Push-Nachricht informiert, wenn ein Platz frei wird. Die gebuchten Termine lassen sich per Klick dann in den Kalender übertragen.
 
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