Durch Nutzungsvermessung Lizenzkosten sparen

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Durch Nutzungsvermessung Lizenzkosten sparen

Durch Nutzungsvermessung Lizenzkosten sparen

(Quelle: iStockphoto)
24. Oktober 2017 -  Die Bereitstellung von Software in Unternehmen ist häufig standardisiert. Viele Geräte erhalten identische Softwareprofile, unabhängig davon, ob ein Mitarbeiter die Anwendungen benötigt. Durch professionelle Tools und Nutzungsvermessungen können das Portfolio gestrafft und Kosten gespart werden.
Autor:
Torsten Boch, Senior Product Manager bei Matrix42
Lizenzen für Software zu bezahlen, die gar nicht genutzt wird, ist Geldverschwendung. Vermieden werden kann diese Kostenfalle durch Ermittlung der tatsächlichen Verwendung und darauf aufbauenden Maßnahmen. Vor der Einführung einer Nutzungsvermessung sollten allerdings einige organisatorische Hausaufgaben gemacht werden. Wird eine Nutzungsvermessung angedacht, sind in erster Linie rechtliche Aspekte im Vorfeld zu klären. Denn die Vermessung sammelt Daten über das Verhalten der eigenen Arbeitnehmer und eventuell auch dritter Personen. Daraus resultieren Informationen, aus denen eindeutig hervorgeht, wer welche Applikation zuletzt genutzt hat.

Ablauf der Durchführung
Die technischen Voraussetzungen und die Durchführung einer Nutzungsvermessung sind relativ einfach. Ein professionelles Client-Management-Tool erlaubt auf Basis einer fortlaufend automatisierten Softwareinventarisierung mit wenig Zusatzaufwand die Einrichtung einer Vermessung.
Durch Nutzungsvermessung Lizenzkosten sparen
Torsten Boch, Senior Product Manager bei Matrix42 (Quelle: Matrix42)
Massnahmen und Optionen
Je nach Ergebnis der Vermessung bieten sich verschiedene Massnahmen zur Umsetzung der Kosteneinsparung an:
1) Deinstallation: Das ist die naheliegendste und essenziellste Reaktion. Wenn Anwendungen seit langer Zeit nicht benutzt wurden, könnten diese manuell oder automatisch entfernt werden.
2) Softwarelandschaft reduzieren: Je nach Nutzungsverhalten könnte das Anwendungsportfolio konsolidiert und die Anzahl der Hersteller reduziert werden. Das verringert Komplexität im Lizenzmanagement sowie im Helpdesk.
3) Wartungsverträge optimieren: Wartungsverträge auf Lizenzen, die überhaupt nicht oder nur für ältere Produktversionen genutzt werden, könnten zum nächsten möglichen Zeitpunkt reduziert werden. Diese Massnahme hängt jedoch davon ab, ob die Lizenz- und Wartungsbedingungen des Herstellers dies erlauben.
4) Kauf von Updates einschränken: Aus Gründen des technischen Supports werden für Anwendungen, die nicht unter Wartung stehen, immer wieder Updatelizenzen für die aktuelle Version beschafft. Wenn man dabei ungenutzte Installationen ausnimmt, kann der Umfang der einzukaufenden Lizenzen reduziert und Geld eingespart werden.
5) Rahmenverträge neu verhandeln: Werden Anwendungen nicht mehr in dem Ausmass genutzt, wie ursprünglich angenommen, ist es sinnvoll Rahmenverträge neu zu bewerten.
Ablauf der Durchführung
Die technischen Voraussetzungen und die Durchführung einer Nutzungsvermessung sind relativ einfach. Ein professionelles Client-Management-Tool erlaubt auf Basis einer fortlaufend automatisierten Softwareinventarisierung mit wenig Zusatzaufwand die Einrichtung einer Vermessung.
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