Apple will mehr Chips selbst entwickeln

Apple will mehr Chips selbst entwickeln

3. Oktober 2017 -  Der Hersteller von iPhone, iPad und den Macbooks strebt mehr Unabhängigkeit von Intel an und plant, mehr Chips für seine Geräte selbst zu entwickeln. Aktuell sucht der Konzern dafür mehr als 200 Chip-Fachleute.
Apple will mehr Chips selbst entwickeln
(Quelle: Teamviewer)
Apple will seine eigene Chip-Produktion deutlich stärker ausbauen als bisher bekannt. Die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei berichtet, dass Apple Kernprozessoren für seine Macbooks, Modem-Chips für iPhones und einen Chip, der Berührungs- und Fingerscanner-Sensoren sowie das Display steuert, selbst herstellen will.

Das kalifornische Unternehmen wolle damit seine Abhängigkeit von Intel verringern und habe deshalb schon in den letzten Jahren mehrere Startups aus diesem Bereich übernommen, unter anderem für kommende AI-Chips für iPhone und iPad. Aktuell hat Apple mehr als 200 offene Stellen ausgeschrieben, die sich auf Chips beziehen.


Nikkai zitiert einen Manager aus der Chipindustrie, der von der Entwicklung von Notebook-Chips auf ARM-Basis berichtet: „Notebooks werden dünner, während die Verbraucher mehr Mobilität und eine längere Akkulaufzeit verlangen. Das gibt ARMs Architektur, die für ihre Energieeffizienz bekannt ist, eine sehr gute Chance.“

Bereits am Jahresanfang gab es Meldungen dazu ("Swiss IT Magazine" berichtete). Damals war jedoch von nur einem Prozessor die Rede. (aa)
Weitere Artikel zum Thema
 • Apple entwickelt eigene Grafik-Chips für iPhone und iPad
 • Probleme mit Mobilfunk-Chip für Apple Watch
 • Kündigt Apple Nvidia die Zusammenarbeit?

Vorherige News
 
Nächste News

Neuen Kommentar erfassen

Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.
Anti-Spam-Frage Welche Farbe hatte Rotkäppchens Kappe?
Antwort
Name
E-Mail
NEWSLETTER ABONNIEREN
Abonnieren Sie unseren täglichen Newsletter mit den wichtigsten ICT-Meldungen
SWISS IT MAGAZINE - AUSGABE 2018/09
Schwerpunkt: Security 2018
• Cyber-Angriffe entwickeln sich enorm schnell
• Den Tätern auf der Spur
• Viel hilft viel
• "Die eigene Gefährdung wird häufig unterschätzt"
• Marktübersicht: Schweizer Security-Dienstleister
Zum Inhaltsverzeichnis
SPONSOREN & PARTNER