Junge Schweizer kommunizieren via Whatsapp

Junge Schweizer kommunizieren via Whatsapp

(Quelle: Credit Suisse)
5. Oktober 2016 - Das neueste Credit-Suisse-Jugendbarometer zeigt, dass Schweizer Jugendliche vor allem via Whatsapp kommunizieren und bei der Politik auf die sozialen Medien setzen.
Die Credit Suisse hat ihr alljährliches Jugendbarometer veröffentlicht, wofür jeweils 1000 Jugendlichen im Alter von 16 bis 25 Jahre in der Schweiz, Brasilien, Singapur und den USA befragt wurden. Wie Studie zeigt, setzen junge Schweizer bei der Kommunikation vor allem auf Whatsapp. 88 Prozent setzen bei der Kommunikation auf den Messenger. Auch in Brasilien (75%) und Singapur (78%) gilt Whatsapp als beliebtestes Kommunikationsmittel unter Jugendlichen. In den USA setzen die Jungen nach wie vor bevorzugt auf die herkömmlichen SMS, Whatsapp ist in den Staaten gemäss Umfrage kein Thema. Während in der Schweiz Facebook nur von 13 Prozent aller Befragten Facebook zur Kommunikation nutzen sind es in den USA immerhin 37 Prozent und in Brasilien gar 53 Prozent.

Auch bei den politischen Themen wird inzwischen über die sozialen Medien partizipiert. So werden Wahl- und Abstimmungskämpfe je länger je mehr auf Facebook geführt. Trotzdem sind die 16- bis 25-Jährigen auch vorsichtig bei der Informationsbeschaffung über die sozialen Medien, da sie denken, dass die Inhalte auf Facebook und Twitter manipuliert sein könnten. Und die meisten Jugendlichen in der Schweiz informieren sich heute digital über ihr Smartphone, welches den TV als Informationsquelle definitiv abgelöst haben soll. So beziehen 21 Prozent der jungen Schweizer ihre News über News-Plattformen im Internet und 18 Prozent über News-Apps auf dem Smartphone. 17 Prozent setzen auf Gratiszeitungen.

Darüber hinaus geben 39 Prozent aller befragten Schweizer an, bereits Mobbing auf Facebook erlebt zu haben. Dies ist der zweithöchste Wert hinter den USA, wo bereits 40 Prozent aller Befragten Mobbing über die Zuckerberg-Plattform erlebt haben sollen. Auch in Singapur (33%) und Brasilien (25%) ist der Wert beunruhigend hoch.

Zu guter Letzt noch ein Wort zur rasanten Entwicklung von Snapchat im vergangenen Jahr: Haben in der Umfrage von 2015 nur gerade 1 Prozent aller Schweizer Jugendlichen Snapchat als "in" bezeichnet, sind es in der diesjährigen Umfrage bereits 52 Prozent, die die Anwendung als "in" bezeichnen. (asp)

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