Swisscom und Xonion arbeiten gemeinsam an digitaler Patientenakte

Swisscom und Xonion arbeiten gemeinsam an digitaler Patientenakte

(Quelle: Swisscom)
(Quelle: Swisscom)
11. Juni 2015 - In Zusammenarbeit mit Xonion möchte Swisscom eine digitale Patientenakte entwickeln, die es Ärzten erlaubt, ortsunabhängig auf die Dossiers ihrer Patienten zuzugreifen. Verfügbar werden soll die Applikation im nächsten Jahr.
Swisscom und Xonion geben eine strategische Partnerschaft bekannt, im Rahmen derer die beiden Unternehmen gemeinsam eine systemunabhängige, digitale Patientenakte für mobile Geräte für den Einsatz in Spitälern entwickeln möchten. Diese digitale Patientenakte soll für eine bessere Datenqualität in Spitälern sorgen und die Effizienz steigern. Die Lösung soll ab 2016 unter dem Namen Swisscom Medical Record App auf dem Markt erhältlich sein und sowohl Smartphones als auch Tablets unterstützen. Die bisherige Grundlösung ist aber erst mit iOS kompatibel. Andere Betriebssysteme sollen zu einem späteren Zeitpunkt bedient werden. Die Kunden bezahlen jeweils pro Nutzer und Monat.

Dank der App sollen die Ärzte und das medizinische Fachpersonal einen ortsunabhängigen Zugriff auf die Dossiers ihrer Patienten erhalten. Zudem könne die Applikation auch offline genutzt werden und erlaube die Anbindung an alle bestehenden Spitalinformationssysteme, heisst es. Des weiteren könne die App mit einem Formulardesigner aufwarten und ermögliche dank Spracherkennung die Texteingabe. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen ausserdem Kombinationen mit dem Patientendossier Evita und der Datenaustauschplattform von Swisscom realisiert werden. Um die Anwendung zu finalisieren, werden Swisscom und Xonion bis zur Lancierung der App mit Fachspezialisten aus verschiedenen Spitälern zusammenarbeiten. (af)

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