Security-Produkte: Schutz kommt vor Performance

Security-Produkte: Schutz kommt vor Performance

25. März 2013 -  AV Comparatives hat in einer Umfrage herausgefunden, dass die Nutzer kostenpflichtige Security Suites vor kostenloser Antiviren-Software bevorzugen und Avast in Europa der populärste Hersteller ist.
Security-Produkte: Schutz kommt vor Performance
(Quelle: AV Comparatives)
Die Experten von AV Comparatives haben knapp 5000 Internet-User weltweit zu ihren Nutzungsverhalten rund um Sicherheits-Software befragt. Diese Befragung hat beispielsweise ergeben, dass 39,6 Prozent der User eine kostenpflichtige Internet Security Suite einsetzen. 4,4 Prozent vertrauen derweil auf eine Gratis-Internet-Security-Suite. Demgegenüber stehen 37,5 Prozent, die auf eine freie Antiviren-Lösung setzen, wogegen 15,6 Prozent für eine Antiviren-Lösung bezahlen. 2,9 Prozent haben keine Sicherheitslösung im Einsatz.


Ausserdem wurden für jede Region der Welt die populärsten Hersteller von Sicherheitslösungen abgefragt. In Europa werden demnach Produkte von Avast am häufigsten eingesetzt, gefolgt von Kaspersky und ESET. Auf den Rängen vier und fünf folgen dann Avira und Symantec. Leider ist nicht angegeben, wie die Nutzungsverteilung bei den Herstellern ist.
Gefragt wurde auch, ob die Nutzer den Hersteller kontaktieren, wenn trotz Sicherheitslösung ein Virus auf dem Rechner gelandet ist, oder wenn das Produkt einen falschen Alarm ausgegeben hat. 69,3 Prozent haben diese Frage mit "Nein" beantwortet. Ausserdem wurde geprüft, was für die User bei einem Security-Produkt wichtiger ist: Schutz vor Bedrohungen oder ein geringer Impact der System-Performance. Hier haben 72,7 Prozent mit Schutz vor Bedrohungen geantwortet. Wenn man aber fragt, wo die Hersteller ihre Produkte verbessern sollten, antworten 67 Prozent der Befragten, dass man sich einen geringeren Einfluss auf die System-Performance wünscht. Daneben wurden verbesserte Schutzfunktionen und Erkennungsraten genannt. 44,4 Prozent wünschen sich aber auch weniger "unnötige" Gimmicks im Produkt – etwas Toolbars oder Registry Cleaner. Rund 30 Prozent würden tiefere Preise begrüssen. (mw)
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