Kostengünstige Datenspeicher

Kostengünstige Datenspeicher

25. Januar 2010 - NAS-Systeme sind kostengünstig und leicht zu integrieren. Damit überzeugen sie in Krisenzeiten nicht nur KMU.
Artikel erschienen in IT Magazine 2010/01
(Quelle: Vogel.de)

Während viele Bereiche in der Krise gelitten haben, konnten sich Network-Attached-Storage-Systeme (NAS) relativ gut behaupten. Im zweiten Quartal 2009 legte der NAS-Markt laut Gartner weltweit um 3,5 Prozent zu. Im dritten Quartal verzeichnen die Marktforscher von IDC derweil ein Plus von 2,2 Prozent. Laut Gartner-Analystin Donna Taylor ist das Wachstum darauf zurückzuführen, dass viele Unternehmen den Schwerpunkt auf NAS gelegt hätten. Nicht mehr nur kleine und mittlere Firmen würden auf diese Technologie zurückgreifen, sondern vermehrt auch grosse Unternehmen. Die Kos-ten sowie das einfache Deployment und Management sprechen laut Taylor für NAS-Sys-teme. Viele Firmen — egal welcher Grösse — mussten auf Grund der Krise mit einem kleineren Budget auskommen und waren daher auf der Suche nach kostengünstigeren Datenspeicher-Techniken. Hier komme NAS ins Spiel, so Taylor. Diese Aussage wird von Buffalo Technology bekräftigt: «Enormes Datenwachstum und gekürzte IT-Budgets haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass von den IT-Verantwortlichen kostengünstige und dabei einfach integrierbare Backup- und Speicher-Lösungen identifiziert werden mussten.»


Daher erstaunt es wenig, dass Zyxel meldet, dass man 2009 den Absatz im Storage-Bereich steigern konnte. Auch Hersteller wie Qnap, EMC oder Buffalo haben für das vergangene Jahr ein zweistelliges Wachstum verkündet und wollen den Wachstumskurs auch in diesem Jahr fortsetzen. Ausserdem lässt EMC-Schweiz-Chef Jacques Boschung verlauten, dass man 2009 den Durchbruch, nicht nur im Grosskundengeschäft, sondern auch bei vielen KMU geschafft habe.


16 TB für knapp 4000 Franken

An ebendiese KMU richtet sich die NAS-Marktübersicht des Swiss IT Magazine. In der Tabelle finden sich deshalb nur Systeme, die weniger als 5000 Franken kosten, trotzdem aber über mindestens 4 Terabyte Speicher und zwei Gigabit-Ethernet-Anschlüsse verfügen.


Bei Buffalo bekommt man ab 1239 Franken 8 Terabyte Speicherkapazität, während man bei Dell für 4 TB bereits stolze 4690 Franken bezahlen muss. Allerdings bietet Dells Powervault NX300 als einziges System 6 Gigabyte RAM. Am meisten Speicherplatz bietet Trans-tec, dort kosten 16 TB 3950 Franken. Ausserdem ist der 2308M Storage Server als einziges NAS-System mit PCI-Slots ausgerüstet und es stehen 4 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung. Lediglich mit 256 Megabyte RAM müssen sich die Unternehmen beim NSA-2401-4T von Zyxel sowie dem BlackArmor NAS 440 von Seagate begnügen. Mit 512 MB über nur wenig mehr Arbeitsspeicher verfügt der StoreCenter iX4-200d der EMC-Tochter Iomega.

Alle Hersteller in der Übersicht setzen auf SATA-Festplatten, wobei bei Transtec alternativ auch SAS-Festplatten gewählt werden können. Vier der neun gelisteten Systeme setzen auf ein Linux-Betriebssystem, bei Synology und EMC kommen derweil hauseigene OS zum Einsatz. Auf den Netzwerkspeichern von Trans-tec und Dell ist Windows Storage Server 2008 installiert. Active Directory und DHCP werden derweil von allen Systemen unterstützt.


 
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