«Sicherheit und hohe Verfügbarkeit stehen an oberster Stelle»

«Sicherheit und hohe Verfügbarkeit stehen an oberster Stelle»

25. Januar 2010 - Rainer Egli zu Outsourcing in Krisenzeiten, die unterschiedlichen Anforderungen der Unternehmen und wann man vom Outsourcing besser die Finger lässt.
Artikel erschienen in IT Magazine 2010/01
Rainer Egli ist Vorsitzender der Geschäftsleitung und Leiter Sales, Marketing & Finance der iSource AG.
(Quelle: Vogel.de)

Sind Outsourcing-Angebote ausgesprochene Krisenmedizin für Unternehmen?


Outsourcing als Krisen- oder Notfallmedizin zu verstehen, greift zu kurz. Richtig ist, dass Unternehmen in der Krise sich oft auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und deshalb ein ICT-Outsourcing ins Auge fassen. Wir verstehen uns dabei aber nicht als kurzfristig orientierte Kostensenker, sondern als professioneller ICT-Langzeit-Partner unserer Kunden. Diesen bieten wir, auf Basis von definierten Service Level Agreements (SLA), eine transparente Offertstellung und Abrechnung der effektiv bezogenen Leistungen. Gerade in Krisenzeiten ist dies ein ideales Mittel im Umgang mit hohen ICT-Fixkosten.


Welche Services sind derzeit besonders gefragt?


Allgemein gesprochen stehen Sicherheit und hohe Verfügbarkeit bei unseren Kunden an oberster Stelle. Gerade Unternehmen, bei denen ICT-Services als geschäftskritisch eingestuft werden, fordern hochverfügbare und «Disaster Recovery»-fähige Lösungen. Vor dem Hintergrund einer möglichen Pandemie sind sichere Remote-Access- Lösungen besonders gefragt, damit die Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten können.


Ab welchem Volumen lohnen sich Outsourcing-Services?


Outsourcing ist nicht in erster Linie eine Frage von Volumina, sondern des Nutzens, welche die Services bringen. So hat beispielsweise ein Vermögensverwalter mit 20 Mitarbeitern sicher andere Anforderungen an die Informatik, als ein Unternehmen gleicher Grösse, welches IT nur für nicht kritische Korrespondenz nutzt. Es ist eben gerade die Aufgabe des Outsourcers, Skaleneffekte zu erzeugen und diese für kleinere Kunden nutzbar zu machen. So kommen auch Unternehmen, welche auf Grund ihrer Grösse selbst nicht in der Lage wären, eine adäquate ICT-Architektur zu unterhalten, in den Genuss hoher Standards.


Wann ist Outsourcing Ihrer Erfahrung nach keine Lösung?


Wenn das Unternehmen auf oberster Führungsebene den nötigen «Fit» noch nicht erreicht hat und sich nur halbherzig für Outsourcing entscheidet.


Wie kann sich ein Unternehmen auf ein Outsourcing-Projekt vorbereiten?


Die Fachgruppe Sourcing des SwissICT hat auf der Basis aller gängigen Industriestandards ein 4-Phasen-Modell entwickelt, das auch die individuellen Anforderungen des Unternehmens berücksichtigt. Dieses aus der Unternehmenspraxis entwickelte Modell stellt eine Art Richtschnur dar, um den am Outsourcing interessierten Unternehmen anhand eines erprobten Vorgehensmodells eine Alternative zum Betrieb einer eigenen IT aufzuzeigen.

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